{"id":240336,"date":"2026-06-15T21:53:38","date_gmt":"2026-06-15T19:53:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/?p=240336"},"modified":"2026-06-10T19:55:18","modified_gmt":"2026-06-10T17:55:18","slug":"hegemoniale-maennlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/hegemoniale-maennlichkeit\/","title":{"rendered":"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender"},"content":{"rendered":"<p>Warum dominieren M\u00e4nner \u2014 und welche M\u00e4nner? Raewyn Connell (1944\u2013) zeigt: Nicht alle M\u00e4nner profitieren gleich von patriarchalen Strukturen. Gender hat eine interne Hierarchie \u2014 und diese Hierarchie ist das, was sie hegemoniale M\u00e4nnlichkeit nennt.<\/p>\n<h2>1. Kurzgefasst<\/h2>\n<p>Connells Theorie der <strong>hegemonialen M\u00e4nnlichkeit<\/strong> (<em>hegemonic masculinity<\/em>) analysiert Gender als <strong>Struktur<\/strong> \u2014 ein Merkmal sozialen Lebens, das individuelles Handeln einschr\u00e4nkt oder erm\u00f6glicht und mit fast allen anderen sozialen Bereichen verkn\u00fcpft ist. Gender operiert auf drei Ebenen: <strong>Arbeit<\/strong> (geschlechtliche Arbeitsteilung), <strong>Macht<\/strong> (Hierarchien von Befehl und Kontrolle) und <strong>Kathexis<\/strong> (Gestaltung von Begehren). <strong>Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit<\/strong> bezeichnet die gesellschaftliche Praxis, ein Ideal von M\u00e4nnlichkeit zu konstruieren und mit F\u00fchrerschaft gleichzusetzen. Dieses Ideal variiert kulturell \u2014 aber die Struktur ist universell: Es gibt immer ein hegemonielles M\u00e4nnlichkeitsideal, das andere M\u00e4nner und alle Frauen subordiniert. <strong>Subordinierte M\u00e4nnlichkeiten<\/strong> and <strong>betonte Weiblichkeit<\/strong> (<em>emphasized femininity<\/em>) bezeichnen die Positionen, die sich relativ zu diesem Ideal verorten. Strukturen k\u00f6nnen sich ver\u00e4ndern \u2014 wenn Menschen beginnen, Praktiken zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<h2>2. Der Museumsgang<\/h2>\n<p><em>Du gehst durch ein Museum der Gesellschaft. Links und rechts \u00f6ffnen sich R\u00e4ume, jeder zeigt eine Szene.<\/em><\/p>\n<h3>Raum 1 \u2014 Die Verkn\u00fcpfung<\/h3>\n<p>Eine Frau bewirbt sich als Pr\u00e4sidentin. Ein Mann sagt: Frauen sind zu emotional. Woher kommt diese \u00dcberzeugung?<\/p>\n<p>Das ist Connells Ausgangspunkt. Gender ist nicht nur eine Eigenschaft von Personen \u2014 es ist eine <strong>Struktur<\/strong>, die andere Lebensbereiche verkn\u00fcpft. Die \u00dcberzeugung, Frauen seien zu emotional f\u00fcr F\u00fchrung, verkn\u00fcpft biologische Annahmen \u00fcber Reproduktion mit Annahmen \u00fcber politische Kompetenz. Diese Verkn\u00fcpfung ist nicht rational \u2014 sie ist strukturell. Sie ist in die Praxis eingeschrieben und wird durch Praxis reproduziert.<\/p>\n<h3>Raum 2 \u2014 Die drei Ebenen<\/h3>\n<p>Drei R\u00e4ume, nebeneinander.<\/p>\n<p><strong>Arbeit<\/strong>: Wer macht was? Wer wird daf\u00fcr bezahlt? Die geschlechtliche Arbeitsteilung weist Frauen Reproduktions- und F\u00fcrsorgearbeit zu, M\u00e4nnern Produktion und \u00f6ffentliche Sph\u00e4re. <strong>Macht<\/strong>: Wer befiehlt, wer gehorcht? Hierarchien von Kommando und Kontrolle sind nahezu universell m\u00e4nnlich dominiert. Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit ist das Herzst\u00fcck dieser Machtstruktur. <strong>Kathexis<\/strong>: Wer begehrt wen, auf welche Weise? Gender gestaltet und begrenzt Begehrensstrukturen \u2014 wer als begehrenswert gilt, welche Sexualit\u00e4ten als normal gelten.<\/p>\n<p>Alle drei Ebenen sind miteinander verkn\u00fcpft und durch die Struktur hegemonialer M\u00e4nnlichkeit organisiert.<\/p>\n<h3>Raum 3 \u2014 Das Ideal<\/h3>\n<p>Verschiedene Gesellschaften, verschiedene Zeiten. In einer: der kriegeriische Held. In einer anderen: der selbstgemachte Unternehmer. In einer weiteren: der coole Sportstar. Die Inhalte variieren \u2014 aber die Struktur ist \u00fcberall dieselbe.<\/p>\n<p>Das ist <strong>hegemoniale M\u00e4nnlichkeit<\/strong>: Jede Gesellschaft konstruiert ihr eigenes Ideal von M\u00e4nnlichkeit und setzt es mit F\u00fchrerschaft gleich. Wer diesem Ideal am n\u00e4chsten kommt, hat die besten Chancen auf F\u00fchrungspositionen. Der hegemoniale Mann ist das Symbol der Kultur in ihrer machtvollsten Form. Er ist nicht die Mehrheit \u2014 er ist das Ideal, an dem sich alle messen.<\/p>\n<h3>Raum 4 \u2014 Die Hierarchie der M\u00e4nner<\/h3>\n<p>Ein Sportteam. Vorne der Kapit\u00e4n \u2014 maskulin, f\u00fchrend, bewundert. Daneben: andere M\u00e4nner, die akzeptabel sind, n\u00fctzlich, aber nie ganz das Ideal. Ganz hinten, kaum sichtbar: der schwule Spieler, der als zu feminin gilt.<\/p>\n<p>Das ist die interne Hierarchie des Gender-Systems. Neben hegemonialer M\u00e4nnlichkeit gibt es <strong>subordinierte M\u00e4nnlichkeiten<\/strong> \u2014 M\u00e4nner, die dem Ideal nicht entsprechen und daf\u00fcr bestraft werden. Homosexuelle M\u00e4nner sind die am st\u00e4rksten subordinierten. Aber auch M\u00e4nner of Color, M\u00e4nner der Arbeiterklasse, M\u00e4nner mit Behinderungen finden sich in subordinierten Positionen. Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit ist nicht nur eine Struktur zwischen M\u00e4nnern und Frauen \u2014 sie ist eine Struktur innerhalb der Gruppe der M\u00e4nner.<\/p>\n<h3>Raum 5 \u2014 Betonte Weiblichkeit<\/h3>\n<p>Eine Frau, die l\u00e4chelt, zustimmt, sich anpasst \u2014 die Eigenschaften zeigt, die der hegemoniale Mann von seiner Partnerin erwartet. Nicht weil sie schwach ist \u2014 sondern weil die Struktur ihr wenig andere Optionen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das ist <strong>betonte Weiblichkeit<\/strong> (<em>emphasized femininity<\/em>): die weibliche Position, die durch ihre Orientierung am hegemonialen Mann definiert wird. Es gibt kein weibliches \u00c4quivalent zu hegemonialer M\u00e4nnlichkeit \u2014 Frauen finden ihre Position im Gender-System durch ihre N\u00e4he zum oder Distanz vom hegemonialen M\u00e4nnlichkeitsideal.<\/p>\n<p>Du verl\u00e4sst den letzten Raum. Drau\u00dfen wird das Ideal t\u00e4glich neu hergestellt.<\/p>\n<p><em>Connell h\u00e4tte gesagt: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit ist keine Eigenschaft von M\u00e4nnern. Sie ist eine Struktur \u2014 und Strukturen k\u00f6nnen sich ver\u00e4ndern.<\/em><\/p>\n<h2>3. Die theoretische Logik<\/h2>\n<p>Raewyn Connells Theorie der hegemonialen M\u00e4nnlichkeit ist aus einer induktiven Analyse einer breiten Forschungsliteratur zu Gender entwickelt. Ihr Ausgangspunkt ist das Verst\u00e4ndnis von <strong>Gender als Struktur<\/strong>: ein Merkmal sozialen Lebens, das f\u00fcr die Betroffenen unver\u00e4nderlich erscheint, ihr Handeln einschr\u00e4nkt oder erm\u00f6glicht \u2014 und das zum Objekt von Praxis werden kann, das hei\u00dft, das Menschen gezielt ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gender verkn\u00fcpft biologische Reproduktion mit nahezu allen anderen Lebensbereichen. Diese Verkn\u00fcpfung ist kulturell variabel, aber strukturell universal. Connell identifiziert drei Ebenen, auf denen Gender als Organisationsprinzip wirkt: <strong>Arbeit<\/strong> \u2014 die geschlechtliche Organisation aller notwendigen T\u00e4tigkeiten f\u00fcr das \u00dcberleben der Gesellschaft; <strong>Macht<\/strong> \u2014 die Hierarchien von Befehl und Kontrolle, die nahezu universell m\u00e4nnlich dominiert sind; und <strong>Kathexis<\/strong> \u2014 die Gestaltung und Begrenzung von Begehren und emotionaler Energie durch Gender.<\/p>\n<p><strong>Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit<\/strong> bezeichnet die gesellschaftliche Praxis, in der alle Gesellschaften ein Ideal von M\u00e4nnlichkeit konstruieren und mit F\u00fchrerschaft gleichsetzen. Der spezifische Inhalt variiert kulturell \u2014 aber die Struktur ist universell: Es gibt immer eine hegemoniale Form, und sie bestimmt, wer legitimen Zugang zu F\u00fchrungspositionen hat. M\u00e4nner, die diesem Ideal nahekommen, haben die besten Chancen auf f\u00fchrende Positionen. Andere M\u00e4nner \u2014 <strong>subordinierte M\u00e4nnlichkeiten<\/strong> \u2014 werden durch ihre Abweichung vom Ideal benachteiligt. Frauen erhalten ihre Position im Gender-System durch <strong>betonte Weiblichkeit<\/strong> (<em>emphasized femininity<\/em>): die Messung ihrer N\u00e4he zum Ideal der Partnerin des hegemonialen Mannes.<\/p>\n<p>Connell betont: Strukturen sind nicht statisch. Menschen k\u00f6nnen sich dem Ziel widmen, hegemoniale M\u00e4nnlichkeit zu ver\u00e4ndern \u2014 durch ver\u00e4nderte Praktiken, andere M\u00e4nner in F\u00fchrungspositionen, alternative Modelle des Zugangs zu Macht. Die Struktur ist real \u2014 aber sie ist menschlich gemacht und kann menschlich ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n<h2>4. Die wichtigsten Begriffe<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit<\/strong> (<em>hegemonic masculinity<\/em>) Die gesellschaftliche Praxis, ein Ideal von M\u00e4nnlichkeit zu konstruieren und mit F\u00fchrerschaft gleichzusetzen. Variiert kulturell im Inhalt, ist aber universell in der Struktur.<\/li>\n<li><strong>Gender als Struktur<\/strong> Gender ist ein Merkmal sozialen Lebens, das andere Bereiche verkn\u00fcpft, Handeln einschr\u00e4nkt oder erm\u00f6glicht und zum Objekt gezielter Ver\u00e4nderung werden kann.<\/li>\n<li><strong>Arbeit, Macht, Kathexis<\/strong> Die drei Ebenen, auf denen Gender als Organisationsprinzip wirkt: geschlechtliche Arbeitsteilung, Machthierarchien, Gestaltung von Begehren.<\/li>\n<li><strong>Subordinierte M\u00e4nnlichkeit<\/strong> M\u00e4nner, die dem hegemonialen Ideal nicht entsprechen und daf\u00fcr Nachteile erfahren \u2014 besonders homosexuelle M\u00e4nner, aber auch M\u00e4nner of Color und M\u00e4nner der Arbeiterklasse.<\/li>\n<li><strong>Betonte Weiblichkeit<\/strong> (<em>emphasized femininity<\/em>) Die weibliche Position im Gender-System, definiert durch Orientierung am hegemonialen M\u00e4nnlichkeitsideal. Kein weibliches \u00c4quivalent zu hegemonialer M\u00e4nnlichkeit.<\/li>\n<li><strong>Kathexis<\/strong> Die Gestaltung und Begrenzung von Begehren und emotionaler Energie durch Gender. Eine der drei Ebenen, auf denen Gender als Organisationsprinzip wirkt.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><em>Quelle: Ritzer &amp; Stepnisky \u2014 Contemporary Sociological Theory and Its Classical Roots, 6th Edition<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum dominieren M\u00e4nner \u2014 und welche M\u00e4nner? Raewyn Connell (1944\u2013) zeigt: Nicht alle M\u00e4nner profitieren gleich von patriarchalen Strukturen. Gender hat eine interne Hierarchie \u2014 und diese Hierarchie ist das, was sie hegemoniale M\u00e4nnlichkeit nennt. 1. Kurzgefasst Connells Theorie der hegemonialen M\u00e4nnlichkeit (hegemonic masculinity) analysiert Gender als Struktur \u2014 ein Merkmal sozialen Lebens, das individuelles [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":240319,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-240336","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft-wandel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Connell erkl\u00e4rt Gender als Struktur mit interner Hierarchie: hegemoniale M\u00e4nnlichkeit, subordinierte M\u00e4nnlichkeiten und betonte Weiblichkeit kompakt erkl\u00e4rt.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/hegemoniale-maennlichkeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Connell erkl\u00e4rt Gender als Struktur mit interner Hierarchie: hegemoniale M\u00e4nnlichkeit, subordinierte M\u00e4nnlichkeiten und betonte Weiblichkeit kompakt erkl\u00e4rt.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/hegemoniale-maennlichkeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Lorena Hoormann\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-06-15T19:53:38+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soz-theorie-Titel-16.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1120\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"630\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Lorena Hoormann\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Lorena Hoormann\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Lorena Hoormann\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f0673419bc80b285662c1c817149f9f1\"},\"headline\":\"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender\",\"datePublished\":\"2026-06-15T19:53:38+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/\"},\"wordCount\":1163,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/Soz-theorie-Titel-16.png\",\"articleSection\":[\"Gesellschaft &amp; Wandel\"],\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/\",\"name\":\"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/Soz-theorie-Titel-16.png\",\"datePublished\":\"2026-06-15T19:53:38+00:00\",\"description\":\"Connell erkl\u00e4rt Gender als Struktur mit interner Hierarchie: hegemoniale M\u00e4nnlichkeit, subordinierte M\u00e4nnlichkeiten und betonte Weiblichkeit kompakt erkl\u00e4rt.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/Soz-theorie-Titel-16.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/06\\\/Soz-theorie-Titel-16.png\",\"width\":1120,\"height\":630},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/hegemoniale-maennlichkeit\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/\",\"name\":\"Lorena Hoormann\",\"description\":\"SelbstwirkKRAFT Expertin - Coaching, Training, Moderation, Unternehmensberatung\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#organization\",\"name\":\"Lorena Hoormann\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/02\\\/Logo-1.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/02\\\/Logo-1.jpg\",\"width\":1321,\"height\":514,\"caption\":\"Lorena Hoormann\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/lorena.hoormann\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.linkedin.com\\\/in\\\/lorena-hoormann\\\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/f0673419bc80b285662c1c817149f9f1\",\"name\":\"Lorena Hoormann\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/d3925adb4e7dda0d5fff0c2b33deaab667cee76db86a45bc6b3688d9f7823b2a?s=96&d=monsterid&r=r\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/d3925adb4e7dda0d5fff0c2b33deaab667cee76db86a45bc6b3688d9f7823b2a?s=96&d=monsterid&r=r\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/d3925adb4e7dda0d5fff0c2b33deaab667cee76db86a45bc6b3688d9f7823b2a?s=96&d=monsterid&r=r\",\"caption\":\"Lorena Hoormann\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/www.lorena-hoormann.at\\\/en\\\/author\\\/hoormann-consult\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender","description":"Connell erkl\u00e4rt Gender als Struktur mit interner Hierarchie: hegemoniale M\u00e4nnlichkeit, subordinierte M\u00e4nnlichkeiten und betonte Weiblichkeit kompakt erkl\u00e4rt.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/hegemoniale-maennlichkeit\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender","og_description":"Connell erkl\u00e4rt Gender als Struktur mit interner Hierarchie: hegemoniale M\u00e4nnlichkeit, subordinierte M\u00e4nnlichkeiten und betonte Weiblichkeit kompakt erkl\u00e4rt.","og_url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/hegemoniale-maennlichkeit\/","og_site_name":"Lorena Hoormann","article_published_time":"2026-06-15T19:53:38+00:00","og_image":[{"width":1120,"height":630,"url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soz-theorie-Titel-16.png","type":"image\/png"}],"author":"Lorena Hoormann","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"Lorena Hoormann","Est. reading time":"7 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/"},"author":{"name":"Lorena Hoormann","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#\/schema\/person\/f0673419bc80b285662c1c817149f9f1"},"headline":"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender","datePublished":"2026-06-15T19:53:38+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/"},"wordCount":1163,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soz-theorie-Titel-16.png","articleSection":["Gesellschaft &amp; Wandel"],"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/","url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/","name":"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soz-theorie-Titel-16.png","datePublished":"2026-06-15T19:53:38+00:00","description":"Connell erkl\u00e4rt Gender als Struktur mit interner Hierarchie: hegemoniale M\u00e4nnlichkeit, subordinierte M\u00e4nnlichkeiten und betonte Weiblichkeit kompakt erkl\u00e4rt.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soz-theorie-Titel-16.png","contentUrl":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Soz-theorie-Titel-16.png","width":1120,"height":630},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/hegemoniale-maennlichkeit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Raewyn Connell: Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit und die Struktur von Gender"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#website","url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/","name":"Lorena Hoormann","description":"Self-Powered Expert - Coaching, Training, Moderation, Business Consulting","publisher":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#organization","name":"Lorena Hoormann","url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Logo-1.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Logo-1.jpg","width":1321,"height":514,"caption":"Lorena Hoormann"},"image":{"@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.instagram.com\/lorena.hoormann\/","https:\/\/www.linkedin.com\/in\/lorena-hoormann\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/#\/schema\/person\/f0673419bc80b285662c1c817149f9f1","name":"Lorena Hoormann","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d3925adb4e7dda0d5fff0c2b33deaab667cee76db86a45bc6b3688d9f7823b2a?s=96&d=monsterid&r=r","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d3925adb4e7dda0d5fff0c2b33deaab667cee76db86a45bc6b3688d9f7823b2a?s=96&d=monsterid&r=r","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d3925adb4e7dda0d5fff0c2b33deaab667cee76db86a45bc6b3688d9f7823b2a?s=96&d=monsterid&r=r","caption":"Lorena Hoormann"},"sameAs":["https:\/\/www.lorena-hoormann.at"],"url":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/author\/hoormann-consult\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240336","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=240336"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240336\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":240337,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240336\/revisions\/240337"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/240319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=240336"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=240336"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lorena-hoormann.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=240336"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}