Artikelserie · Führung unter Druck – Orientierung und Selbststeuerung im Führungsalltag

24 sij 2026 | Rukovodstvo

Führung in komplexen Systemen ist selten eindeutig. Entscheidungen müssen unter Zeitdruck getroffen werden, Verantwortung ist hoch, emotionale Belastungen gehören zum Alltag. Gleichzeitig stoßen klassische Führungsrezepte dort an ihre Grenzen, wo Situationen widersprüchlich, dynamisch oder nicht eindeutig lösbar sind. Diese dreiteilige Blogserie widmet sich der Frage, wie Führungskräfte unter Druck handlungsfähig bleiben können, ohne sich selbst dauerhaft zu überfordern. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Vermittlung weiterer Methoden oder Tools, sondern die Bedeutung von innerer Orientierung, Metaebene und bewusster Selbststeuerung im Führungsalltag. Die Beiträge bauen inhaltlich aufeinander auf, können jedoch auch unabhängig voneinander gelesen werden.

Teil 1: Führung unter Druck – warum Orientierung wichtiger ist als Rezepte

Im ersten Artikel geht es um die grundlegende Frage, warum Führung unter Druck häufig nicht an fehlendem Wissen scheitert, sondern an fehlender Orientierung. Der Beitrag beleuchtet, weshalb Metaebene im Führungsalltag eine zentrale Rolle spielt und warum klare „Mach-das-so“-Anleitungen in komplexen Kontexten oft nicht ausreichen.

✨ Hier entlang zum Artikel „Führung unter Druck: Warum Orientierung wichtiger ist als Rezepte“

Teil 2: Selbststeuerung im Führungsalltag – wirksam bleiben ohne neue Tools

Der zweite Beitrag vertieft, wie Selbststeuerung im Alltag entstehen kann, ohne zusätzliche Programme, Methoden oder Instrumente einzuführen. Im Fokus stehen Wahrnehmung, kleine bewusste Verschiebungen und der Umgang mit dem, was im Führungsalltag Energie kostet oder trägt.

✨ Hier entlang zum Artikel „Selbststeuerung im Führungsalltag: Wirksam bleiben ohne neue Tools“

Teil 3: Gesunde Führung – warum Selbstoptimierung nicht die Lösung ist

Der dritte Artikel setzt einen bewussten Kontrapunkt zu gängigen Selbstoptimierungslogiken. Er zeigt auf, warum gesunde Führung nicht durch mehr Leistung oder bessere Selbstorganisation entsteht, sondern durch einen realistischen und bewussten Umgang mit Wirkung, Verantwortung und Begrenzung.

✨ Hier entlang zum Artikel „Gesunde Führung: Warum Selbstoptimierung nicht die Lösung ist“

Einordnung der Serie

Die drei Beiträge verstehen sich als Einladung zur Reflexion, nicht als Anleitung. Sie richten sich an Führungskräfte, die in anspruchsvollen Kontexten wirksam bleiben möchten, ohne sich selbst dabei aus dem Blick zu verlieren. Im Zentrum steht die Frage, wie Führung von innen heraus gelingen kann, wenn äußere Bedingungen nicht veränderbar sind.

In meiner Arbeit mit Führungskräften nutze ich unter anderem visuelle Orientierungsmodelle, die genau diese Form von Orientierung und Selbststeuerung im Alltag zugänglich machen – ohne zusätzliche Theorie, ohne lange Reflexionsschleifen. Wenn Sie sich mit diesen Fragen weiter beschäftigen möchten, biete ich dafür ein kostenfreies Erstgespräch an. Dieses dient dazu, gemeinsam zu klären, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

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2 Komentari

  1. Lorena Hoormann

    Liebe Anke,

    vielen Dank für deinen Kommentar, ich freue mich, dass du dir auch etwas mitnehmen kannst! Landwirtschaftliche Betriebe sind da ganz besonders interessant, weil noch viel mehr „fremdbestimmt“ ist, allein durch die Bedürfnisse der Tiere beispielsweise. Wenn du magst, verrate mir doch gerne: Unter welchen Bedingungen gelingen dir die besten Entscheidungen als Führungskraft?

    Liebe Grüße,
    Lorena

    Odgovor
  2. Dr. Anke Cras

    Liebe Lorena!
    Das ist ein interessantes Thema, mit dem ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt habe. In unserem landwirtschaftlichen Betrieb kenne ich die äußeren Einflüsse, die auf eine Entscheidung und damit auch auf meine Führung einwirken, sehr gut. Ich werde deine Artikel gerne lesen und bestimmt einiges daraus mitnehmen!
    Danke für diese Aufstellung und Einführung in deine kleine Serie.
    Liebe Grüße
    Anke

    Odgovor

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