12 von 12 im Juli: ein ganz normaler Montag

13 Jul 2021 | Rückblick

Der 12. Juli war in diesem Jahr ein Montag. Motags starte ich generell immer sehr aktiv in die Woche. Es gibt Sport, Tanzen und meistens verschiedene Online-Meetings, E-Mails abarbeiten usw. Eben all das, was bei mir an einem klassichen Business-Montag anfällt.

7:00 – Ein Standardstart in den Tag

In den Tag starte ich immer mit einer Ladung Schilddrüsenhormonen (Thyrex), weil ich keine Schilddrüse mehr habe. Diese Tabletten brauchen einen nüchternen Magen und zum Wirken min. 30 min. weitere Nürchternheit. Suboptimal als Sojamilch-Kaffee-Trinkerin. Aber wer Kaffee liebt, findet eine Lösung, meine ist in diesem Fall: einen Becher schwarzen Kaffee ohne alles, dafür mit Katzenkuscheln und einer Runde Buch Lesen. Danach kann es eh schon ganz normal weitergehen.

Das Bild zeigt links iene Pillendose in deren Deckel sich ein Teil von Lorena's Gesicht spiegelt. Rechts ist Lorena auf dem Balkon beim Kaffeetrinken (Tasse Bremer Stadtmusikenten) zu sehen. Hinter ihr ist Himmel udn eine Tomatenpflanze.

8:00 – Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen 😉

Das ist das Motto jeden Montag. Montags wird nämlich von der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH – für die ich auch als Gesunder Betrieb Beraterin in Niederösterreich unterwegs bin – als eigene Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung Sport angeboten. 30 min. in der Arbeitszeit leitet meine wundervolle Kollegin Alexandra Benn-Ibler über Microsoft Teams eine Workout-Runde an, bei der ich Montags früh um 8 immer gerne mit dabei bin. Ein perfekter Start in den Tag.

Das Bild zeigt ein Selfie von Lorena von schräg oben, am Boden liegt eine orangene Yogamatte, dazu ein Terraband und Gewichte.

08:40 – In Ruhe Frühstücken gehört morgens dazu

Sonst merke ich spätestens zu Mittag, dass ich irgendwie „unrund“ laufe. Was es zum Frühstück gibt variiert immer. Eine Zeit lang ist es selbst gebackenes Brot, dann wieder Joghurt, insbesondere wenn es heiß ist, so wie aktuell. Im Moment sind meine Zutaten täglich: 200 ml Kokos-Joghurt (vegan), 1 Pfirsich, 1 TL 75% Erdbeermarmelade, 4-5 EL Haferflocken. Lecker 😀 Und besonders fein das Ganze dann am Balkon mit einer Runde Katzen-Kuscheln abzuschließen (Viele Katzen-Kuschelpausen sind einer der vielen Vorteile, wenn mensch zuhause sein Büro hat ;).

Links zeigt das Bild eine Müslischale mit Haferflocken, Pfirsich und Kokosjoghurt. Rechts ein Selfie von Lorena, wie sie mit einer Katze kuschelt

09:00 – Der Start vom Arbeitstag

Die Montage sind seit der Pandemie meistens Schreibtischtage mit Online-Meetings. In den letzten 1,5 Jahren war ich hier selten in Terminen außerhalb des Büros. Der erste Termin war dieses Mal die Verkündung des Wochenthemas von Judith Sympatexter in The Content Society. Diese Woche ist ein technischer Blogartikel dran. Ich bin schon gespannt, was dabei rauskommt.

Links ist ein Fensterbild zu sehen, ein Glas-Kolibri in Rot und Orange. Rechts eiN Selfie von Lorena vor ihrem Bildschirm auf dem ein Video von Judith Sympatexter läiuft.

11:00 – Die Arbeit geht weiter: E-Mail, Telefon, Wirkshop

Neben Terminen sind natürlich am Wochenanfang auch das Abarbeiten von Emails, Führen von Telefonaten und Planen der Arbeitswoche auf der Agenda. Auch dabei vergeht die Zeit wie im Fluge. Nach 60 min. ging es dann auch schon um 12 Uhr weiter mit dem ersten Wirkshop im Rapid Blog Flow von Judith. Hier haben wir gleich einen Braindump für ganze 8 Blogartikel gesammelt. O.k. die müssen jetzt nicht alle DIESE Woche geschrieben werden, aber vielleicht geht sich ja wenigstens zusätzlich zu dem 12von12 Artikel noch ein weiterer aus. Und schwuppdiwupp war schon der halbe Tag rum.

Links auf dem Bild sieht man eine Grafik mit der Schrift Rapid Blog Flow. Rechts ein Selfie von Lorena vor ihrem Bildschirm auf dem ein Video von Judith Sympatexter zu sehen ist.

14:00 – Erstmal Mittagessen

Ich esse meistens 3 Mal am Tag. Morgens das kleine Früshtück, irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr dann eine kline Portion warmes Essen (meist ein Rest vom Vortag). Am Abend gemeinsam mit meinem Lebensgefährten kommt dann erst das „richtige“ Essen. Es macht einfach mehr Spaß sich zu zweit zum Essen hinzusetzen und zu plaudern, als allein. Dieses Mal gab es zu Mittag einen Rest Bolognese mit Vollkorn-Spaghetti und frischem Grana. Selbstgemachtes, frisches Essen, versteht sich von selbst. Ich weiß garnicht, wann ich zuletzt irgendwas aus Tüte/Fertigpack, Dose oder sonstigem gegessen habe. Das kommt bei mir schon lange nicht mehr auf den Tisch. Praktisch, dass ich mein Büro in unserer Wohnung eingerichtet habe. So kann ich bei wenig Terminen am Tag auch mal in der Mittagspause frisch kochen. Ahja und beim Essen stehe ich natürlich unter genauer Beobachtung. Es könnte ja jederzeit sein, dass ich doch mal nachgebe. Denkt sich zumindest unsere Katze Yakuza. Ihr Blick zeigt die Enttäuschung darüber, dass sich diese Hoffnung nicht bestätigt hat.

Links ein Teller mit Spaghetti Bolognese udn Grana. Rechts eine hungrid drein schauende Katze auf dem Soa neben dem Tisch.

15:00 Der letzte Online-Termin

Mein letzter Online-Termin war an dem Tag unglaublich produktiv. In 60 min. habe ich mit meiner Kollegin Rhonda Staudner-Turin gemeinsam unseren Part des anstehenden Trainingstages „Ich als Unternehmerin“ fertig konzeptioniert und die entsprechenden Unterlagen und Handouts sowie Folien erstellt. Da haben wir fast schon Routine und dadurch wird es echt entspannt. Ich freu mich schon auf unsere Co-Trainerinnen-Aufgabe nächste Woche Mittwoch. Nach diesem super produktiven Temrin gab es noch ein paar Emails und Telefonate und zack, ist auch der Nachmittag schon wieder vorbei.

Da Bild zeigt ein Selfie ovn Lorena vor dem Bildschirm. Darauf zu sehen ist das Video von Rhonda Staudner-Turin in Zoom, sowie ein geteilter Bildschirm mit einem Word Dokument

17:00 Die Hausarbeit will auch erledigt werden

Also hieß es gestern Wäsche zusammensuchen und waschen. Nach einem Wochenendtrip mit Baden im Teich und viel Bewegung gibt’s da doch meist einiges, das einer Auffrischung bedarf. Also gleich mal zwischendurch eine Maschine gemacht und aufgehängt.

Das Bild zeigt in Nahaufnahme einen Wäscheständer und ienen Wäschekorb.

17:45 Waschmittel kochen

Und da mir beim Waschen auffiel, dass unser Waschmittel dem Ende zuging, habe ich direkt neues gemacht. Wir mischen unser Waschmittel selbst, das geht leicht und schnell, ist ohne Zusatzstoffe und unnötige Produktionsschritte und noch dazu spart mensch sich einiges an Geld und Schlepperei.

Das Bild zeigt einen großen Topf, eine Packung Waschsoda, eine Kernseife bio, einen Schneebesen und ein ausgedrucktes Rezept.

Das Rezept für Flüssig-Bunt-Waschmittel von Smarticular ist ganz einfach (wer es vielleicht mal ausprobieren mag. Achtung: nicht für Wolle und Seide geeignet):

  • 30 g natürliche, biologische Pflanzen-Kernseife in eine Schale reiben
  • dazu 4 EL (ca. 40 g) Waschsoda-Pulver (Natriumcarbonat) mischen
  • 2 Liter Wasser in einen sehr großen Topf geben
  • die Trockenzutaten mit Schneebesen unterrühren
  • Alles zum Kochen bringen, es schäumt beim Aufkochen sehr stark, einfach abwarten bis der Schaum von selbst wieder zurückgeht (wird klar)
  • von Kochstelle nehmen und 1 Std. stehen lassen
  • dann erneut kurz aufkochen (optional nach 24 Std. nochmal aufkochen, das verhindert nochmal mehr das zu fest werden und Absetzen)
  • ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu, wenn mensch möchte
  • in 2 Flaschen abfüllen
  • fertig.

Weißwaschpulver ist sogar noch einfacher in der Herstellung. Und weißer Essig ist übrigens ein exzellenter Weichspüler: Einfach 30-60 ml pur ins Weichspülfach geben.

18:30 Bekocht werden ist auch immer schön

Bei uns zuhause wechseln wir uns immer mit allem ab: Hausarbeit, Kochen, Backen… In letzter Zeit habe ich arbeitsmäßig sehr viel zu tun, daher werde ich momentan sehr häufig bekocht mit vielen gesunden Leckereien. Da am Wochenende gegrillt wurde und wir beide Lust auf was Leichtes hatten, hat mein Schatz heute einen leckeren Salat vorbereitet. Leider war diesmal kein gemeinsames Essen drin, denn ich bin direkt losgestartet zum ersten außer Haus Termin: Ab mit dem Fahrrad zum Tanzen!

Links zu sehen ist der Lebenspartner von Lorena, Gabriel, mit einer Salatschüssel in der Hand lächelt er in die Kamera. Rechts ist ein Fahrradlenker und ein Schatten der Fahrerin in der Sonne zu sehen.

19:00 Tanz durch’s Leben!

Wer mich kennt, die:der weiß: Ich LIEBE Musik in allen Varianten. Egal ob selbst erzeugt (Gesang, Gitarre, Querflöte klassisch, Samba Percussion in der Sambaschule Baturim) oder als Zuhörerin. Dazu gehört auch seit 2 Jahren wieder das Tanzen. Als Schülerin habe ich bereits gerne getanzt. Natürlich wie damals üblich Standardtanz von Walzer über Merengue bis Jive in einer Tanzschule. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich habe sogar aus der Zeit noch einige Pokale zuhause. Nach meiner Schulzeit war das Tanzen aber dann viele, viele Jahre sehr weit aus meinem Blickfeld verschwunden. Bis vor 2 Jahren meine liebe Freundin Luciana Sommersguter mich fragte, ob ich nicht Lust hätte auch Samba no Pé zu lernen (nicht Samba als Paartanz wie in Europa verbreitet, sondern das was in Rio beim Karneval getanzt wird, mit viel Federn und Glitzer). Ich hab es ausprobiert und seitdem liebe ich es. Samba Tanzen gibt es seither jeden Montag am Abend mit Brazilian Flair: 2 Stunden intensivster Workout (meine Fitnessuhr hat diesmal nach 2 Stunden Durchtanzen angezeigt ich hätte 600 kcal verbraucht, nicht schlecht), neues Körpergefühl, viel Freude und stetiges über sich Hinauswachsen mit wundervollen Menschen. Endlich ist auch das seit kurzem wieder möglich. Mit mir auf dem Foto zu sehen sind meine lieben Freunde und Tanzlehrer:innen: Luciana Sousa (rechts) und Marcelo Morris Ferrian (links).

Das Bild zeigt 3 Mal Lorena beim Tanzen mit einem kurzen weißen Rock und einen T Shirt der Sambaschule Baturim. Einmal gemeinsam mit Luciana und Marcelo.

22:00 Das Ende eines langen Tages: Abendessen und Katze kuscheln

Wenn ich Montags nach dem Tanzen nachhause komme, ist es meist schon fast 22:00 Uhr. Um diese Zeit ist mein Schatz auch schon im Bett, er steht als Postbote morgens immer um 4 Uhr auf. D.h. für mein spätes Abendessen dann: ab mit dem Tablett auf die Couch, eine Serie an oder einen Film und bekuschelt von der Katze entspannt Abendessen. 22 Uhr ist zwar sehr spät für ein Abendessen, aber um einiges angenehmer und entspannter als Tanzen mit vollem Bauch 😉

Das Bild zeigt links den Text: So ihr Lieben, das war mein 12von12 im Juli! Danke, dass ihr mich begleitet habt, morgen gibt es dann den Blogartikel dazu. Gute Nacht euch allen! Rechts ist ein Teller Salat und eine neugierige Katzennase zu sehen

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