Zwischenfazit Bloggen: 2,5 Monate in der Bloggosphäre

20 Jul 2021 | Reflexionen

Nach 2 1/2 Monaten war mir nach einem Zwischenfazit zum Bloggen als Newbie in der Bloggosphäre. Vor 2,5 Monaten habe ich die Facebook-Ad von Judith Sympatexter Peters gesehen zu Boom Boom Blog. Warum, weiß ich bis heute nicht, denn ich habe nie auch nur ansatzweise darüber nachgedacht, dass Bloggen etwas für mich wäre. Ich habe weder nach Stichworten dahingehend gesucht, noch bin ich spezfischen Seiten gefolgt. Aber manchmal gibt es eben Zufälle und dazu noch Bauchentscheidungen, die einen in eine unvorhergesehene Richtung stupsen. Und auf einmal findet mensch sich auf einem neuen Weg wieder, der vorher nicht sichtbar war, aber genau zur richtigen Zeit auftaucht. So war es für mich mit dem Bloggen.

Warum ich eigentlich nie die Ambition hatte zu bloggen

Blogs waren für mich immer eine Sammlung von Fach-Artikeln ähnlich wissenschaftlichen Arbeiten. Oder auch Online-Tagebücher, nur ohne Schloss. Beides für mich uninteressant und eher eine „wenn ich mal Zeit und Lust hab vielleicht“ Option. Wenn überhaupt. Das eine zu privat, das andere in der Aufwand-Nutzen-Bilanz für meinen Zweck nicht dienlich. Bloggen war auf meiner Liste also immer ganz weit unten. Bis Judith Sympatexter mit ihrer Strategie des „Dynamischen Bloggen“ um die Ecke kam. Da wurden all die Grautöne des Bloggens sichtbar und damit auf einmal für mich und mein Business interessant.

Welche guten Gründe ich dann doch für das Bloggen gefunden habe

Und mit den Grautönen habe ich dann auch schnell und leicht gute Gründe gefunden, um zu bloggen. Denn wenn es nicht darum geht perfekt recherchierte wissenschaftliche Fach-Artikel im Wochentakt zu verfassen und auch nicht darum, meine privatesten Erfahrungen mit der Welt zu teilen, dann, ja dann fällt mir tatsächlich so einiges ein, wozu ich schreiben kann. Dann hab ich auch echt Lust darauf mich hinzusetzen und wöchentlich einen Text zu verfassen. Dann kann ich mir vorstellen zu bloggen. Gesagt getan, nun ging es los: Mein persönliches Blog-Abenteuer. Und zwar ohne einen richtigen Plan wohin es so führen würde. Nun fing es an damit, aus der eigenen Komfortzone zu hüpfen, dem Austausch, der Kooperation und dem gemeinsamem Denken zu frönen, damit all die Ideen und Gedanken aus meinem Kopf zu bringen und abenteuerlustig zu schauen, wohin mich diese Wellen wohl tragen würden.

Mein 1. Blogartikel: Mit Herzklopfen auf den Veröffentlichen-Button geklickt

Das Bild zeigt Lorena während sie ihren ersten Blogartikel veröffentlicht. Sie sieht aufgeregt aus.

Am 3. Mai habe ich auch meinen ersten Blog-Artikel veröffentlicht: „Warum liebe ich psychologisches Business-Coaching für gesunde Erfolgswege?“ Diesen Artikel hatte ich in der Challenge BoomBoomBlog geschrieben und zu Beginn von The Blog Bang veröffentlicht. Veröffentlicht zum Start dieses 8 Wochen Kurses, wo ich lange gezögert hatte, bevor ich mich dafür entschieden habe teilzunehmen: War es das richtige für mich? Jetzt? Will ich das wirklich? Nicht zu gewagt? Kurz vor Anmeldeschluss war ich dann doch mutig und hab es getan. Und nicht bereut, denn das war erst der Startschuss für eine lange Reise.

Ein Zwischenfazit nach 2,5 Monaten und 10 Artikeln

Das Bild zeigt eine Übersicht der Blogartikel

Mittlerweile ist aus dem 8 Wochen Kurs „The Blog Bang“ der Einstieg ins Jahresprogeamm „The Content Society“ geworden. Warum? Weil es einfach genial ist! Zum einen ist da die Community: So viele unglaublich tolle Frauen, die alle eine oder mehrere  wichtige Botschaften haben, die sich gegenseitig unterstützen, wertschätzend Feedback geben und große Visionen haben, um die Welt zu einem besseren und lebenswerteren Ort zu machen. Zum anderen ist Judith Peters einfach eine geniale Community-Visionärin und Bloggosphären-Revolutionärin. Anders kann ich es nicht beschreiben. Von Homepage-Inhalten und Technischem, über Blogartikel-Themen und -Paraden hin zu Newsletterkursen, Pinterest-Masterclasses und WordPress-Sprechstunden. Es ist einfach alles da, was es braucht, um als Bloggerin loszustarten und dranzubleiben. Und das alles wertschätzend und supportive. Das ist der Grund, warum ich weitermache. Ohne diese Community wäre es nicht annährend so spaßig und motivierend. Dazu noch so viele bilaterale Kontakte, die sich festigen und Freundschaften die entstehen. Das ist wirklich einmalig.

Und was hat sich jetzt eigentlich durch das Bloggen bisher getan?

Jedenfalls mehr als ich erwartet hätte und ich habe das Gefühl, es geht jetzt gerade erst so richtig los!

„ICH HAB GESEHEN DU MACHST DA WAS NEUES“

Das ist etwas, was ich seit Mai immer wieder höre. Von Freund:innen, Kolleg:innen und Kooperations-partner:innen. Dabei mache ich eigentlich per se nichts „Neues“. Das einzige Neue daran ist, dass ich mit dem, was ich beruflich mache und als Mensch sichtbarer bin. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass bisher niemand so recht wusste, was genau ich als Coachin, Trainerin und Beraterin so tue. Oder DASS ich sowas überhaupt bin.

DIE LEIDENSCHAFT FÜR’S SCHREIBEN ENTDECKT
Irgendwie war mir das Schreiben als lustvolle Tätigkeit im Verlaufe des Lebens abhandengekommen. In Klausuren während des Abiturs waren meine Aufsätze oft zu lang, im Studium die Hausarbeiten zu ausführlich oder einfach im Wissenschaftlichen ohne Freude. Dabei habe ich als Kind und Jugendliche bereits ganze Gedichtbände verfasst und mir schon in der Grundschule Geschichten ausgedacht. Ich freue mich, dass diese Leidenschaft gerade zu mir zurückkommt.
BUSINESS KONKRETISIEREN

Durch all die Blogartikel, die ich jetzt über mich, die Themen die mich beschäftigen und meine Herzensthemen im Beruf schreibe, wird mein Business immer konkreter.Es fällt mir viel leichter meine Homepage weiter auszubauen und Inhalte zu präsentieren. Auch im kreativen Sinne kann ich mich wieder etwas mehr austoben. Ich habe das Gefühl, dass gerade alles – insbesondere aber mein Business und ich als Mensch – zu einem großen Ganzen verschmilzt. Ein tolles Gefühl 🙂

EINE COMMUNITY IN DER MENSCH GEMEINSAM ETWAS SCHAFFT

Gerade als Selbstständige ist es so wohltuend für Geist und Seele, wenn mensch in einer Community ein zuhause findet, in der Kreativität, Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung groß geschrieben werden. Dadurch entsteht ein Möglichkeitsraum, der im Berufsalltag nur selten zu finden ist. Es entsteht Raum sich neu zu entdecken, neue Motivation zu finden, neue Fähigkeiten zu erkunden, die für einen persönlich wichtigen Themen nach draußen zu bringen und hierfür auch den Mut zu fassen. Noch vor 2,5 Monaten hätte ich bspw. niemals den Mut aufgebracht zum Thema Femi(ni)zide – das mich sehr befasst und mir sehr am Herzen liegt – einen Artikel mit einer klaren Positionierung dazu zu verfassen. Schon gar nicht ihn dann auf meiner Homepage zu veröffentlichen.

Am 25. Juni habe ich mich aber getraut, nach langem Zögern und mit einer zitternden Hand und viel Herzklopfen und habe den Artikel veröffentlicht. Und darüber bin ich unglaublich froh. Denn seither habe ich unzählige tolle Gespräche zu diesem Thema geführt, habe viel positive Rückmeldugnen erhalten und dazu sogar noch den Impact Blogger Award in The Content Society. Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet und bin unglaublich dankbar und glücklich, dass mein Bauchgefühl mich in diese Richtung gelockt hat. Und es zeigt mir einmal mehr: Komfortzone ist ein dehnbarer Begriff und wenn du dich traust und mal hinaushüpft wird mehr möglich, als du dir erträumen magst.

 

Zwischenfazit zum Bloggen: BLOG ON!

All meine Gedanken und Ideen haben endlich einen Platz gefunden und werden dadurch auch konkreter und können wachsen. Es ist so, als würde ich mir meine Stimme zurückholen. Das Schreiben hat fast schon einen therapeutischen Effekt. Außerdem kommen immer mehr Menschen in meinem beruflichen Umfeld mit mir in Kontakt, die ich als meine idealen Kund:innen und Wegbegleiter:innen bezeichnen würde. Viele unterschiedliche Individuen und Unternehmen, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Mein Fazit nach 2,5 Monaten Bloggen: Blog on!

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