Jahresrückblick 2023: Wilde Melodie von tausend Momenten

5 Feb 2024 | Rückblicke

Mein Jahr 2023 war wild. Und vielfältig. Und voller ganz besonderer Momente. Eben eine wilde Melodie von tausend Momenten. Von ganz ruhig und traurig über hochformelle Business-Momente bis hin zum Headbängen auf einem Festival. Und wenn ich so zurückblicke, dann hat sich so viel ent-wickelt in diesem Jahr, was ich zu Jahresbeginn wohl kaum vorausgesehen oder erwartet habe. Dieser Jahresrückblick ist sehr persönlich, weil in diesem Jahr insbesondere auf dieser Ebene ganz viel passiert ist. Oder zumindest für mich im Vordergrund stand. Business war überwiegend Business as usual, nur mit einigen Schwerpunktverschiebungen. Aber sonst war eigentlich nicht viel Neues darin. Gerne nehme ich Dich mit durch mein Jahr 2023.

Was habe ich mir für 2023 vorgenommen und was ist daraus geworden?

In diesem Jahr waren meine Ziele sehr persönlicher Natur, ebenso wie mein Jahresmotto und mein neues Mottoziel.  Beruflich gut aufgestellt und in dem Bewusstsein, dass es auch 2023 beruflich sehr gut weitergehen wird, konnte ich mich ganz auf mich selbst und meine Träume konzentrieren.

  • Mehr und neue Räume für Musik und meine musikalische Entwicklung
    Der erste Schritt war zu Jahresbeginn den Rahmen zu verlassen, in dem sich mein musikalisches Leben in den letzten 13 Jahren überwiegend abgespielt hat: Samba Batucada. Dadurch haben sich neue Räume eröffnet: Ich habe mehr gesungen, bin wieder mehr auf Konzerte und Festivals gegangen, genieße das Eintauchen in Musik aus unterschiedlichsten Genres. Und ich habe gespürt wie sehr ich auch hier die Vielfalt und Sponaneität brauche. Aber ein bisschen geschummelt habe ich, die Samba Abstinenz hat nur zu 99 % funktioniert. Auf einem Samba Event bin ich gewesen, um zu trommeln und Menschen zu begegnen und mit Musik zu begeistern, nämlich bei den Querschlägern in Paderborn beim Libori Fest.
  • Meine Bedürfnisse an erster Stelle verankern
    Das hat schon recht gut funktioniert, im Kleinen (z.B. 1 Std. Hängematte im Park) wie im Großen (z.B. Urlaub). Aber da ist definitiv noch Raum für mehr und ich habe Lust darauf bekommen, das auch im kommenden Jahr weiter auszubauen ;). Es tut einfach so gut, sich selbst Gutes zu tun, danach könnte mensch glatt süchtig werden. Nur das Grenzen ziehen fällt bisher nicht ganz so leicht, zwar schon leichter, aber da geht definitiv noch mehr.
  • Weichenstellung für ein on the road Leben als Digitale Nomadin im Kastenwagen
    Auch hier habe ich viel – zunächst einmal innere Arbeit – geleistet und bin große Schritte in Richtung einer Umsetzung vorangegangen. Konkret unter anderem: Entscheidung für eine Neuausrichtung meines Business, Besuch einer Caravan-Messe und herausfinden, was ich genau will, regelmäßige Suche nach gebrauchten Wagen, Informationen suchen in Online-Communitys und ein wunderbares Telefonat mit einem Digital Nomad, alle Möglichkeiten mit Doppelkennzeichen, Steuern usw. recherchiert, mich in einen Kastenwagen verliebt, noch keinen gekauft. Es wird.
  • Mehr punktuelle Moderationen, Trainings und Beratungen, keine langjährigen Projekte mehr
    Dieses Ziel habe ich zumindest ansatzweise erreicht. Die meiste Zeit habe ich tatsächlich in kleineren und größeren Gruppensettings verbracht als Moderatorin, Trainerin und Unternehmensberaterin. Einzelsettings waren in diesem Jahr sehr wenige dabei. Irgendwie auch schade, ich glaube davon darf es gern zukünfitg wieder mehr geben. Und ich habe in diesem Jahr das letzte längere Projekt beendet (externe Evaluation des Projektes „Schlau sein – gesund essen“). Auch wenn weitere Anfragen zu Evaluationen hereinkamen, bin ich meiner Entscheidung treu geblieben und habe diese Aufträge nicht angenommen. Und wo Frei-Raum entsteht, da ist Platz für Neues, zack kamen Moderations- und Beratungsaufträge herein, die mir sehr viel Freude gemacht haben. Außerdem habe ich beim Clearing der Österreichischen Gesundheitskassen mitgemacht und bin nun Teil des Berater*innenpools für Betriebliche Gesundheitsförderung in Niederösterreich (Kleinbetriebe).
  • Keynotes und Vorträge halten
    Auch das habe ich erfüllt, zumindest im Ansatz. Eine konkrete Anzahl hatte ich für mich nicht festgelegt. Ich habe Keynotes und viele Vorträge im Jahr 2023 abgehalten. Dazu habe ich begonnen, bei der FH Technikum Wien Studierende des Masters Innovations- und Technologiemanagement in Change Management zu unterrichten und war auch ein paar Mal als Podiums Diskutantin unterwegs.
  • Viel mehr Meerzeit
    Das Ziel habe ich im Vergleich zu den Vorjahren in jedem Fall erreicht. Aber auch hier ist noch Luft nach oben. Sowieso klar, ich bin ja auch sehr meersüchtig. Konkret war ich auf Korfu, 3 Mal in Kroatien an der Adria und natürlich im Sommer wie immer an der Nordsee.
  • Neuer visueller Auftritt
    Na gut, es kann ja nicht immer alles wie gewünscht funktionieren. Dieses Ziel nehme ich mit in 2024. So viel kann ich schon mal verraten: Es wird bunt. Und dreht sich um „Headbängen statt Abnicken“. Und zwar kraftvoll.
  • Podcast starten
    Ca. 15 Themen für Folgen stehen seit Jahresmitte, das Equipment ist da, die ersten Interviewpartner*innen haben schon zugesagt. Aber irgendwie ist die Umsetzung bisher nicht so weit, warum weiß ich selbst nicht so recht. Auch etwas, das ich mitnehme ins neue Jahr.

Jahresmotto: „Mit mir im Fokus, zur Ruhe kommen“

Ein Motto, das sich aus der Situation heraus ergab. Als ich in meinem Jahresbeginn 2023 gestöbert habe, stellte ich fest, dass mein letzter Post auf Social Media im November 2022 war und der Erste im Jahr 2023 erst wieder im April. Das hatte auch einen sehr guten Grund: Ende 2022 bin ich nämlich zu einer psychologischen Reha aufgebrochen, um eine posttraumatische Belastungsstörung (aufgrund des Erlebens einer lebensbedrohlichen Gewalt-Situation) in einem „Grande Finale“ nach 2 Jahren für mich „abzuschließen“. Will heißen mein System dabei zu unterstützen aus dem Überlebensmodus langfristig gut wieder rauszukommen. Und auch sonst war im ersten Halbjahr so einiges los, das mich noch mehr zum Fokus auf mich selbst geleitet hat.

Das Bild zeigt vereiste Bäume und ienen Sonnenuntergangshimmel in Rot.

Die Reha startete bereits im Dezember 2022. Eine Winterwunderlandschaft im Waldviertel.

Lorena steht in einem winterlichen Wald mit Schnee und hohen Bäumen auf einem Bein.

Dieses Bild beschreibt eigentlich ganz gut, wie ich in das Jahr 2023 gestartet bin. Um Balance ringend und auf einem Bein balancierend.

In Ruhe und ganz bei mir ins neue Jahr 2023

Die Reha, das bedeutete für mich vor allem erst mal: Rückzug. Also habe ich ab November meinen Fokus mehr und mehr auf mich und auf mein Wohlbefinden sowie meine Bedürfnisse gerichtet. Ich wollte das Trauma einfach nicht länger mein Leben bestimmen lassen. Ich wollte endlich wieder mein Leben in vollen Zügen genießen können, ohne Flashbacks und Panikattacken oder Nervenzusammenbrüche. Aber den Fokus auf sich selbst zu richten, das ist gar nicht so leicht. Sich selbst an erste Stelle zu setzen ist ja oftmals eines der zu Beginn kraftaufwendigsten Dinge, die es gibt (Grenzen ziehen usw.). Weil ich es durch die Therapien und Aktivitäten während der Reha dann doch so gut hinbekam und es mir vor allem guttat, ergab sich durch diese Reise zu mir dann mein Motto für das Jahr 2023. Denn ich setzte mir zum Ziel, diese Ruhe und Gelassenheit, Langsamkeit und Achtsamkeit, die Aktivität und den Genuss auch in meinem Alltag fortzusetzen. Das wollte ich mir schenken.

Im Wald, ein Moosbedeckter Boden und aus dem Moos und Ästen wurde am Boden eine große Spirale gelegt, in der Mitte ein Platz aus Stein für Räucherwerk. Die Sonne scheint durch die Bäume.

Ein paar Minuten zu Fuß hinein in den Wald, haben Menschen diese wunderbare Spirale zum Räuchern entstehen lassen. Ein Ort, an dem ich häufig gewesen bin.

Porträtaufnahme, Lorena sitzt mit einer Sonnenbrille, das Gesicht der Sonne zugewandt und genießt scheinbar die Wärme.

So bin ich ins neue Jahr gestartet. Dieses Foto entstand am 1.1.2023. Es war viel zu warm für die Jahreszeit, vor allem für das Waldviertel. 12 Grad und Sonnenschein haben mich auf eine riesige Schaukel-Bank nach draußen gelockt. Da saß ich ewig und schwang hin und her im Sonnenschein.

Das 1. Halbjahr: Unruhig, durcheinander und völlig unfokussiert

Mein Jahr ist nach der Reha dann mit ungeplanten Turbulenzen weitergegangen. Da war erst mal gar nichts ruhig, zumindest privat. Beruflich habe ich die Eigenschaft, dass ich immer sehr gut funktioniere, egal wie es mir sonst so geht. Es kostet dann nur mehr Kraft. Aber grundsätzlich bin ich beruflich immer on track. Das birgt Vor- aber auch Nachteile. Ein Vorteil ist, dass ich beim Fokus auf die Arbeit oft sehr emotionale Phasen durch einen anderen Fokus leichter überstehe. Der Nachteil ist, dass es so gut funktioniert, dass ich immer aufpassen muss, es nicht zu übertreiben. Aber da habe ich mittlerweile für mich den Dreh raus. Aber nun zu den Turbulenzen, was war los im ersten Halbjahr?

Meine langjährige Partnerschaft ging nämlich – für mich sehr überraschend – zu Ende. Und zwar nicht plötzlich sondern so, dass ich mehrere Wochen überhaupt nicht wusste, was los ist. Damit bin ich direkt nach der Reha wieder aus dem absoluten Hoch in eine unterirdische Ernüchterung gekommen.  Konkret bedeutete das einen kurzzeitigen Verlust der Kraft, die ich mir auf der Reha hart erarbeitet hatte. Zudem musste ich mich von der süßesten Katze der Welt verabschieden, die er natürlich – weil seine Katze – mitnahm, und damit klarkommen, dass ich von ihm niemals eine klare Aussage zu seiner Entscheidung oder eine Antwort auf das Warum bekommen werde (wenngleich ich es weiß). Diese Veränderung bedeutete erstmal, dass auf einmal alle Lebenspläne hinfällig waren. Ich musste mich darauf einstellen allein die Wohnung zu halten, das „allein sein“ auf ein neues Level zu bringen, meine Zukunftspläne zu überdenken … alles kugelte bunt durcheinander. Aber ich habe mich auch nach dieser Überraschung wieder aufgerappelt dank meiner Stärke, meiner Erfahrung und meinen wunderbaren Freund*innen und meiner tollen Familie.

Lorena's Gesicht in Nahaufnahme, an eine schwarz weiße Katze gekuschelt, die in die Kamera sieht.

Der Abschied bedeutete nicht nur mich von einem Leben mit bisherigem Partner, sondern auch mit seiner Katze, zu verabschieden, die mir so sehr ans Herz gewachsen war.

Mittlerweile habe ich Übung darin, mich aus „schiachen“ Situationen wieder heraus zu manövrieren. Ich weiß, dass viele denken, weil ich so viel und gerne lache, es liebe fröhlich zu sein und immer das Gute sehe, so liebevoll und voller Energie bin, dass bei mir immer alles rosig ist und leicht geht. Aber ich versichere Dir: Dem ist nicht so. In meinem Leben war so einiges los. Ich weigere mich einfach, mein Leben, die Liebe und die Freude aufzugeben, wenn es so richtig sch**** läuft. Diese kindlich freudige Fähigkeit habe ich mir über viele verschiedene „schiache“ (wie die Wienerin sagt) Momente, Phasen und Erfahrungen bewusst erhalten. Gerade da ist es so so so heilsam zu lachen, wieder Energie zu spüren und zu träumen. Das heißt nicht, dass ich mich immer super fühle, aber ich nehme meine Gefühle an, verurteile mich nicht dafür, nehme mich ernst und gebe mir die Zeit, die ich brauche. Davon werde ich vielleicht an einer anderen Stelle noch mal in einem separaten Artikel berichten.

Die neue Ruhe nach dem Sturm

Auch wenn es im 1. Halbjahr noch fast unmöglich schien, ab Mai ging es in die Richtung, die mein Motto vorgab: Mehr Entspannung, mehr Ruhe, mehr spüren, Langsamkeit, mehr Zeit mit mir verbringen. All diese Dinge hielten Einzug in meinen Alltag. Zugegeben, das war erstmal ebenfalls herausfordernd. Jede*r, der*die bereits einmal eine angeschlagene psychische Gesundheit hatte, weiß, dass dieses „mit sich alleine sein“ oftmals eine der größten Herausforderungen sein kann. Das fällt zu Beginn nicht so leicht. Aber es stellte sich sehr bald eine ganz neue Form von Ruhe ein, so als hätte ich mich in mir eingependelt. Von dort ausgehend konnte ich nun wieder vorausschauen und all die neuen Möglichkeiten entdecken, die sich durch diese Veränderung aufgetan haben.

Auf dem Bild ist eine Wiese in der Sonne zu sehen mit Bäumen am Rand und blauem Himmel mit ein paar weißen Wolken. Vorne links ist Lorenas Gesicht der Sonne zugewandt. Sie hält eine Sonnenbrille in der Hand.

Von genau solchen Momenten gab es in diesem Jahr so viele. Einfach irgendwo in der Natur, meistens in der Sonne (ich bin eine Sonnenanbeterin 😉 ) und immer ganz im Genuss des Moments.

Diese neue Balance mit Ruhe und Fokus habe ich dann unter anderem durch die Formulierung eines neuen Mottozieles (Züricher Ressourcenmodell ZRM) mehr in mein Leben gebracht.

Unendlich lebendig und mit allen Sinnen nutze ich meine innere, mich schützende Kraft für MICH. Spielerisch und voller Vertrauen balanciere ich zwischen meinem ICH-Raum und der vorbeiziehenden stürmischen Welt, lasse los und erschaffe neue Möglichkeiten im Hier und Jetzt.

Ich muss sagen, dieses Mottoziel lebt so sehr in mir und ganz gleich, wie oft ich es lese, ich lese es immer wieder gern und dazu kommen mir die dazugehörigen Bilder aus dem Kartenset von Maja Storch in den Sinn, die Bestandteil dieses Satzes sind: Im Inneren ein Rückzugsort ähnlich einer Werkstatt: kreativ und offen, unordentlich und in Bewegung, lustvoll entdeckend, für mich im Fokus. Nach Außen eine Statue: ruhend und fokussiert im Moment, verankert im Inneren, bedacht und unverwüstlich, sich selbst treu bleibend, vorausschauend, entdeckend, dynamisch und ruhig zugleich. Und ich als Kapitänin dieser Welt, mit den Händen auf den Hüften den Blick zum Horizont gerichtet, auf der Rehling herumhüpfend 😉

Zu sehen sind 2 Bilder aus dem Kartenset von Maja Storch (ZRM). oben ein Speicher oder Werkstatt. Unten eine Nahaufnahme einer Bronze Statur, eine Hand die auf dem Knie des Schneidersitzes liegt.

Diese beiden Bilder aus dem Kartenset von Maja Storch waren die Basis für mein neues Mottoziel (dass es etwas verwischt ist, ja, das ist Absicht. Der Text dazu ist persönlich, nur für mich.)

Bin ich meinem Motto 2023 denn nun gerecht geworden? Trotz aller Widrigkeiten: Ja, ganz klar. Auch wenn meine Ruhe eventuell eine spezielle Ruhe ist. Sie ist nicht still und unbeweglich. Sie ist dynamisch, wild, wunderbar und voller Möglichkeiten und voll von tausend Momenten. Eben genau so, wie ich bin. Alles immer in Bewegung.

P.s.: Mein Körper war ein super Partner für mein Motto

Wer mich kennt, weiß, dass ich immer irgendetwas mache. Besonders, wenn mir Dinge sehr am Herzen liegen, mir viel Spaß machen, gebe ich alles und es fällt mir eher schwer einfach mal gut sein zu lassen. Da besteht schonmal die Gefahr, dass ich zu viel mache und die Ruhe außen vor lasse. Aber: Mein Körper ist dafür ein super Partner. Immer wenn das passiert, dann wird er ganz deutlich darin, mir klarzumachen, dass es jetzt reicht. Und dann werde ich krank. Na gut, meistens ist er bereits bevor ich krank werde sehr deutlich, wenn ich langsamer machen soll. Nur höre ich leider nicht immer darauf.

In diesem Jahr hatte ich gleich 3 dicke Erkältungen, im Sommer das erste Mal Corona und ebenfalls im Sommer noch dazu einen Bänderriss am linken Knöchel (ich warne vor angreifenden Grünstreifen in Wien). Dank Schiene (6 Wochen) war ich aber weiterhin einigermaßen mobil und bin fröhlich weiter durch die Welt gehumpelt. Da konnte ich alles eben nur ansatzweise oder langsamer machen. Ich war dennoch auf der Regenbogenparade in Wien unterwegs und auch auf einem Ein-Tages-Festival in der Nähe von Wien. Mit immer wieder sitzen, Bein hochlegen usw. Mit komplett still Sitzen und Garnichts machen hab ich es nicht so. Ein bisschen was geht immer 😉

Ein Fuß in einer Plastik-Bänder-Schiene

So hat mein Körper mich im Sommer zu einem langsameren Tempo angeregt: Bänderriss am linken Fuß.

Eon Selfie von Lorena auf der Wiener Regenbogenparade.

Aber natürlich gibt es so einige Veranstaltungen und Dinge, die ich mir auch mit Humpelfuß nicht hab nehmen lassen. Bspw. die Regenbogenparade in Wien. Nur halt langsamer und mit mehr Pausen.

Zentrale Themen aus meinem Jahr 2023

Eine Ära endet: Abschied von meiner Rolle als externe Evaluatorin

Eine zentrale Entscheidung für mich war es, keine Evaluierungsprojekte mehr zu machen. Nach 13 Jahren in diesem Bereich, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Bereich abzulegen und etwas anderes daraus entstehen zu lassen. Das ist mir nicht leicht gefallen. Denn es macht mir durchaus Spaß, Projekte zu begleiten und beim Reflektieren und der Überprüfung von Wirkungen zu unterstützen. Aber es gab hier für mich einfach kein Weiterentwicklungspotenzial mehr. Es hat mich weitergezogen zu neuen Gefilden. Kennt ihr das? Es gibt solche Momente, in denen mensch weiß: hier geht es für mich nicht mehr weiter. Und so habe ich in diesem Jahr mein vorerst letztes Projekt abgeschlossen.

5 Menschen nebeneinander, sie halten Sonnenblumen in den Händen und eine Mappe auf der "Schlau se3in - gesund essen" steht. Lorena ist ganz links zu sehen.

Dieses Foto entstand beim abschließenden Projektteamtreffen meines vorerst letzten Evaluations-Projektes „Schlau sein – gesund essen“, das ich als externe Evaluatorin gemeinsam mit Georg Zepke (2.v.r.) begleitet habe.

Natürlich, wie soll es anders sein, habe ich kurz nach dem Treffen dieser Entscheidung eine Anfrage eines Kollegen bekommen, der einen tollen Call mit Projekten zum Thema Übergangsmanagement umsetzt und auf der Suche nach einer externen Evaluation war. Dabei dachte er als Erstes an mich, was mich wirklich sehr berührt hat. Zeigt es doch, dass meine Expertise in diesem Bereich sehr geschätzt wird. Aber ich bin meiner Entscheidung – durchaus schweren Herzens – treu geblieben. Irgendwie scheint es eine Tradition von mir zu werden aus Bereich auszusteigen, in denen ich das Gefühl habe am Ende der Entwicklungsreise angekommen zu sein. Durchaus gut, wie ich finde, manchmal aber denke ich mir, vielleicht sollte ich zur Abwechslung auch mal den Erfolg dieser Entwicklung noch ein paar Jahre auskosten. Aber ich liebe es nun mal mich Weiterzuentwickeln. Immer. Hier ein kurzer Überblick über die Projekte, die ich mit tollen Kooperationspartner*innen in den letzten Jahren begleiten durfte. Die meisten davon in Kooperation mit meinem lieben Kollegen Georg Zepke und dem Institut für Systemische Organisationsforschung.

Bunte Kacheln auf denen die Tiel und Jahreszeiträume unterschiedlicher Projekte aufgelistet sind.

Hier sehr ihr einen Großteil der Projekte und Initiativen, die ich seit 2010 als externe Evaluatorin begleiten durfte. Die meisten davon im Rahmen der Kooperation mit dem Institut für systemische Organisationsforschung und gemeinsam mit meinem Kollegen Georg Zepke.

Ein wunderschöner wertschätzender Abschluss war für mich, dass wir im Rahmen des für mich letzten Projektes noch mal als Evaluationsexpert*innen auf der Konferenzbühne der 25. Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) zu Wort kamen. Eine Konferenz des größten Fördergebers in Österreich im Bereich der Gesundheitsförderung. Das war etwas Besonderes, da meist die externe Evaluation eher im Hintergrund bleibt. Für mich persönlich damit ein ganz besonderes Finale dieser Ära und es wurde sogar in einem Graphic Recording und einer Aufzeichnung des Livestreams festgehalten. Im Video seht ihr unseren Beitrag gemeinsam mit Georg Zepke und der wunderbaren Elfriede Hufnagel, Abteilungsleiterin für Gesunde Stadt – Gesunde Regionen bei der Wiener Gesundheitsförderung (WiG), die das von uns evaluierte Projekt umgesetzt haben. Die Zeitmarke des hier geteilten Videos beginnt dort, wo ich auf der Bühne Fragen zum Projekt beantworte.

https://fgoe.org/sites/fgoe.org/files/2023-07/02-03_Kinder-essen-gesund.jpg

Das Graphic Recording zu dem Programmpunkt rund um die Förderschiene „Kinder essen gesund“ des FGÖ. Darauf zu sehen sind visuelle Zusammenfassungen aller auf der Bühne vorgestellten Projekte. Ich gehöre zu der unteren rechten Ecke. Mein erstes Mal, dass ich auf dieser Art der Dokumentation festgehalten wurde 🙂

Viele Kilometer als Beraterin für gesunde Arbeitskulturen

In meiner Rolle als Beraterin für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) bei der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH bin ich in diesem Jahr sehr viel in Betrieben unterwegs gewesen. Das war das erste Jahr, wo es durchgehend wieder durchgehend gut möglich war. Davor gab es noch viele Einschränkungen, die durch die Pandemie nachwirkten. Mein Tätigkeitsschwerpunkt lag heuer insbesondere auf Gesundheitseinrichtungen. In der Thermenregion in Niederösterreich (südlich von Wien, auch Industrieviertel genannt) habe ich so einige Kilometer zurückgelegt, um alle Standorte der Landeskrankenhäuser und Pflege- und Betreuungszentren (PBZ) im Rahmen ihrer Strukturfestigung rund um das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) zu begleiten. Aber auch in Kindergärten, Kleinbetrieben und Gemeindeämtern war ich wieder unterwegs.

Eine Karte von Niederösterreich.

Quelle Hier siehst Du das Bundesland Niederösterreich, das Wien umschließt. Ich lebe in Wien und habe in Niederösterreich insbesondere im Industrieviertel (bzw. Thermenregion, hier in gelb) viele Betriebe unterschiedlicher Größe, die ich dabei begleite ihre gesunden Arbeitskulturen durch Betriebliche Gesundheitsförderung zu stärken.

Bei der Begleitung verschiedenster Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wurde deutlich, dass die Pandemie noch immer nachwirkt. Es ist nicht möglich, von jetzt auf gleich vom Krisenmodus wegzukommen, gleichzeitig die eigenen Ressourcen und die Resilienz wieder aufzubauen und sich wieder der Prävention zu widmen. All das braucht Zeit. Das wird insbesondere dort deutlich, wo besonders viele Themen pandemiebedingt liegengeblieben sind und wieder aufgeholt werden „müssen“. Ncoh dazu beschäftigen viele Betriebe gerade insbesondere die Themen Generationenwechsel und Fachkräftemangel. Nach einer Krise wie der Pandemie ist es notwendig sich selbst, den Mitarbeiter*innen und allen anderen die Zeit zuzugestehen, um die Kraft wieder aufzutanken, neue Reserven aufzubauen und wieder aus dem „Überlebensmodus“ herauszukommen. Wir sind einfach bisher nicht auf den präpandemischen Stand der Salutogenese zurückgekommen. Das wird auch noch etwas dauern. Unternehmen können die pandemisch „erzwungene“ Veränderungsenergie aber gut für sich nutzen und dann stärker aus der Krise gehen, wenn sie es zulassen.

Lorena vor einer Fotowand von "Tut gut!" in einem türkisen Kleid, die Arme ausgebreitet, lachend.

Das Bild ist auf der Regionalgala im Industrieviertel entstanden, hier wurden die erfolgreichen Gesundheitsförderungsinitiativen von Betrieben, Schulen, Küchen, Gemeinden uvm. im Sparkassasaal Wiener Neustadt ausgezeichnet.

Arbeit mit Gruppen im Zentrum

Noch mehr als in den Jahren zuvor habe ich in diesem Jahr mit unterschiedlichsten Arten von Gruppen gearbeitet. Der Fokus ging etwas weiter weg von der 1:1 Arbeit mit Coachees und hin zu mehr Moderationen, Trainings, Workshops etc. Ich war dabei in diesem Jahr nicht nur als Moderatorin und Trainerin auf Bühnen unterwegs, sondern auch vermehrt als Expertin – bspw. für gesunde Arbeitskulturen, Leadership, SelbstwirkKRAFT oder Evaluationen – eingeladen. Die meisten Gruppenformate konnten tatsächlich offline stattfinden und dieser Arbeitsfokus – was soll ich sagen – es war genau richtig, denn ich LIEBE es einfach mit Gruppen zu arbeiten! 

  • Ich liebe es, Klausuren mit Teamentwicklungscharakter zu moderieren, wie bspw. für die interwork Arbeitsassistenz.
  • Ich liebe es, Online-Vorträge zu halten und Impulse für gesunde Arbeitswelten und SelbstwirkKRAFT zu setzen, wie bspw. im Rahmen des Leadership Skills Programmes des imh.
  • Ich liebe es, in Lehrveranstaltungen Studierende ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten, wie bspw. zum Thema Changemanagement die Masterstudierenden des Studiengangs Innovations- und Technologiemanagement an der FH Technikum in Wien.
  • Ich liebe es, Erzählcafés, Gesundheitszirkel und Fokusgruppen oder Gruppendiskussionen zu moderieren. Hier arbeite ich mit vielfältigen Kooperationspartner*innen regelmäßig zusammen (danke, für euer Vertrauen!), darunter u.a. Christine Hoffmann, Gert Dressel, Daniela Martos. 
  • Ich liebe es, Kolleg*innen co-moderierend bei ihren Gruppen-Formaten zu unterstützen, wie bspw. meine liebe Kollegin Brigit Kriener im Rahmen der ÖGK BGF-Toolbox.
  • Ich liebe es, in kooperativen Expert*innenformaten – Konferenzen, Foren etc. – einen Raum für Austausch zu schaffen, wie im Jahr 2023 bspw. beim Expert*innen-Meeting und dem Expert*innen-Forum der SeniorInnenbeauftragten in Wien.
  • Ich liebe es, als Key-Note Speakerin bei Menschen Impulse zu SelbstwirkKRAFT, Lösungsfokus, Chancengerechtigkeit und gesunden Arbeitskulturen zu setzen, wie in diesem Jahr bspw. bei Formaten des imh Institut beim Assistance up2date und der Digital HR Conference.
  • Ich liebe es, Teams bei ihren Entwicklungsprozessen zu begleiten, dabei zu unterstützen, dass es endlich weitergeht und Reflexionsräume zu schaffen.
  • Ich liebe es. (Sagte ich das bereits? 😉 )
Eine Fotocollage auf der Lorena als Moderatorin, Speakerin und Trainerin zu sehen ist.

Hier einige wenige der diesjährigen Bühnenmomente. Es gab noch viele weitere, aber nicht immer gibt es Fotos. Insbesondere dann, wenn es unternehmensinterne Veranstaltungen oder auch Lehrveranstaltungen sind.

Während und nach all diesen Formaten habe ich so viele wunderbare Rückmeldungen bekommen, die mir gezeigt haben, dass ich etwas bewirken durfte und die Menschen sich gerne in den Räumen, die ich gestaltet habe, aufhielten. Darüber freue ich mich immer besonders. Denn es macht einen Unterschied, ob ich es vermute oder weiß. Rückmeldungen sind einfach Balsam für die Seele. In jeder Form. Am Besten wird ein Format dann, wenn alle offen auch das ansprechen, was irritiert. Hier einige der vielen Rückmeldungen, die ich erhalten habe und an dieser Stelle gerne teilen möchte, weil es mich einfach sehr berührt hat. Nicht zuletzt vor allem auch das große Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wurde.

Eine Grafik mit verschiedenen Testimonials,

Hier einige der Rückmeldungen aus ein paar Formaten. Tatsächlich denke ich nich timmer daran, eine Referenz einzuholen, umso mehr freue ich mich wenn dann solch tolle Rückmeldungen kommen. Danke euch allen 🙂

Dauerlernerin-Modus weiter aktiv

Ich kann einfach nicht aus meiner Haut und will es auch nicht, ich LIEBE es, mich weiterzubilden! Natürlich auch in diesem Jahr, allerdings diesmal ausnahmsweise nicht mit mehrwöchigen Programmen, sondern – für meine Verhältnisse – kleineren Fortbildungen.

  • Als erste Weiterbildung in diesem Jahr habe ich den ZRM Grundkurs genossen, und zwar digital bei einer tollen Schweizer Kollegin, Anita Diener. Das Züricher Ressourcenmodell ist ein Training zur Förderung der Selbstmanagementkompetenz und wurde von Dr. Frank Krause und Dr. Maja Storch für die Universität Zürich entwickelt. Besonders schön ist daran, dass es mit Bildern, positiven Assoziationen und Ressourcen arbeitet. In diesem Kurs habe ich mein Mottoziel (s. Anfang dieses Artikels) entwickelt. Mit den Bildern arbeite ich schon längere Zeit auch selbst gerne in meinen Coachings und Trainings.
  • Meine Zeit auf Korfu am Meer war tatsächlich kein Urlaub, sondern der Aufenthalt im Rahmen eines Weiterbildungsseminars. Toll, wenn mensch mehrere angenehme Dinge miteinander verbinden kann. Das Seminar „Reif für die Insel“ wird angeboten von meiner „Coaching-Mama“ (wie ich sie immer liebevoll nenne, weil ich bei ihr in der Ausbildung meine Coaching-Heimat gefunden habe), der wunderbaren Vera Popper und der ebenso wunderbaren Martina Gross. Dort durfte ich wieder einmal vertiefend in die hypnosystemischen Konzepte eintauchen, meine eigenen Ressourcen stärken und Methoden und Beratungskompetenzen erweitern und zudem noch wirklich wunderbaren Menschen begegnen. Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein.
  • Auch in diesem Jahr war ich natürlich wieder bei „The Content Society“ dabei, meiner Blogheimat. Und hier lerne ich ständig dazu. Von SEO über Homepage-Gestaltung bis hin zu Mastermind-Sessions und Claim-Entwicklungen.
  • Meine Kenntnisse zur Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz habe ich ebenfalls ausgebaut. Dazu habe ich eine Weiterbildung bei meiner wunderbaren Kollegin Renate Czeskleba abgeschlossen. Auch wenn ich mich schon lange im beruflichen Alltag damit befasse, ist es doch immer wieder gut, irgendwann die Qualifikationen dann doch schriftlich festhalten zu lassen.
  • Vertieft habe ich zudem in diesem Jahr auch meine Kenntnisse zum Arbeitsbewältigungscoaching (ab-coaching), insbesondere auch als Ansatz für die Arbeit in Gruppen. Bisher habe ich diese Methode hauptsächlich im Einzelsetting angewendet, nun kann ich dank der Weiterbildung bei meiner lieben Kollegin Irene Kloimüller auch mit Gruppen nach diesem Ansatz arbeiten.
  • Auffrischung des BGF-Beratungsmodells für Kleinbetriebe „Gesund führen“, bei meinem lieben Kollegen Gernot Loitzl. Zwar bin ich bereits seit einigen Jahren hierfür qualifizierte Einführungsberaterin, allerdings habe ich es in den letzten Jahren nur selten angewendet. Daher habe ich mich gefreut es in einer feinen kleinen Runde, nochmals online mit anderen BGF-Berater*innen aus dem BGF-Berater*innen-Pool der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) aufzufrischen.
  • Im Jahr 2023 standen auch wieder Gruppensupervisionsteilnahmen an und kleinere Workshops bspw. zu Socail Media, Frauen Erzählen usw.
  • Außerdem habe ich auch wieder verschiedene Veranstaltungen als Teilnehmerin besucht. Darunter unter anderem die 25. FGÖ-Konferenz, den ersten Dialogtag der Plattform gegen Einsamkeit, das Nachhaltigkeitsforum des Nachhaltigen Achtsamen 8., den Tag der Achtsamkeit in der Josefstadt, das Symposium Care Bewegungen Für die Demokratisierung der Sorge und die 75 Jahre Soluto Jubiläumsfeier.
9 Menschen auf einer Bühne, eine Preisverleihung.

Beim ersten Dialogtag der Plattform gegen Einsamkeit der Social City Wien, wurde das Projekt Nachhaltiger Achtsamer 8. des Verein Sorgenetz als einer von 6 Finalisten des Gemeinschaftspreises 2023 ausgezeichnet. Auch wenn der erste Platz an ein anderes tolles Projekt ging, war es ein schöner Moment. Auf dem Foto zu sehen (v.l): Johannes Gorbach, Rudolf Anschober, Karin Gutiérrez-Lobos, Gert Dressel, Daniela Martos, Valerie Pechacker, Anita Bauer, Lorena Hoormann, Johanna Muckenhuber.

 

Eine Fotocollage aus Bildern von dem Rathausempfang vom FGÖ

Nach der 25. Gesundheitsförderungs-Konferenz gab es zur Feier des Jubiläums einen Empfang im Wiener Rathaus. Ein sehr schöner festlicher Akt und auch viel Spaß mit sehr lieben und sehr spannenden Menschen. Auf diesem Foto sind neben mir zu sehen (v. l.o.): Klaus Ranger (Fotograf), Nadine Zillmann (GÖG), Peter Hager (WiG), Klaus Ropin (FGÖ), Christian Landsfried (WiG), Birgit Pichler (BGF-Expertin), Ilona Kickbusch (Initiatorin der Ottawa Charta), Stefanie Wunder (Agora Agrar), Karin Waldherr (FernFH Wiener Neustadt).

Let’s go Headbäng!

Ich habe meine erste Wortmarke genehmigt bekommen: „SelbstwirkKRAFT ®“ erblickte in diesem Jahr das Licht der Welt und darf nun nach und nach in den Fokus meines Business rücken. Ich sage Dir: Das macht Spaß! Ich habe mit diesem Wort einen Begriff geschaffen, der das individuelle psychologische mit dem sozialen Ganzen in Verbindung bringt. Derzeit bin ich dabei, das Konzept zu konkretisieren und vielleicht werde ich dahin gehend sogar mal wieder ins wissenschaftliche Arbeiten eintauchen und ein Paper schreiben. Mal sehen. Jedenfalls ist sie da und darf jetzt in die Welt hinaus. Und darüber freue ich mich riesig.

„Alles besitzt eine eigene SelbstwirkKRAFT®. Wer bewusst entscheidet, in welche Richtung diese Kraft gebündelt wird, entdeckt ungeahnte Möglichkeiten.“

Außerdem ebenfalls sehr aufregend im Jahr 2023: Endlich hat mich mein Claim gefunden“Headbängen statt Abnicken“. So viele Jahre versuche ich schon einen Claim zu kreieren, der mir ganz entspricht und dachte immer: ach, ich bin bislang nicht so weit im Business, ich muss mich noch mehr fokussieren, mein finales Key-Business finden und dann wird es losgehen. Aber nein. Alles, was es dafür braucht, ist die absolut geniale The Content Society – der Ort für alle Blogger*innen und einfach eine geniale Community faszinierender Menschen – und den Claim-Sprint mit Judith Sympatexter Peters. 10 Tage haben wir in einer kleinen Gruppe für unterschiedlichste Businesses in verschiedensten Entwicklungsstadien morgens 1 Stunde gemeinsam gebrainstormt. Und dabei sind echt geniale Claims entstanden. Unter anderem meiner. Prepare yourself, the next year will be wild!

Ein Screenshot eines Header-Bildes, Lorena und daneben steht "Headbängen statt Abnicken Leadership-Coaching, Team-Entwicklung, BGF"

Hier ein Screenshot meiner Homepage von der Startseite. Dieser Schritt, den eigenen Claim hier öffentlich zu machen, war auf jeden Fall ein Herzklopf-Moment. Fast so, wie beim Veröffentlichen des ersten Blogbeitrags.

Verbunden mit mir, mit anderen, mit der Natur, mit dem Leben

Einfach so sein. Verbunden zu sein mit sich und dem Drumherum, im Moment sein, das ist eines der tollsten Gefühle. Solche Momente gab es in diesem Jahr viele und dafür bin ich sehr dankbar und glücklich darüber. So viele wunderbare Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen haben sich durch mein gesamtes Jahr 2023 gezogen. Sei es im persönlichen Bereich oder im Business. Ich nehme Dich gerne an dieser Stelle mit zu einigen besonderen Momenten, aus dieser 2023 Verbundenheitslandschaft.

Ich mag meine Gesellschaft

Als ich während des Schreibens dieses Rückblicks meine Bilder und Videos in diesem Jahr durchsah fiel mir etwas auf: Wirklich viele Dinge habe ich allein gemacht in diesem Jahr. Nicht, weil ich niemanden gefunden hätte, der mit mir reist, in Cafés geht oder Konzerte besucht. Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe vieles ganz bewusst allein gemacht und selbst dort, wo ich gemeinsam mit anderen war, habe ich mir in diesem Jahr die Erlaubnis gegeben mich rauszunehmen, abzuschalten, mein Ding zu machen. Eben entsprechend meines Jahresmottos mit MIR im Fokus. Mit mir und meinen Bedürfnissen. Ich war alleine auf Konzerten, auf beruflichen Veranstaltungen und Konferenzen, bin alleine gereist, bin alleine in Clubs tanzen gegangen. Und ich muss sagen: es war so genial! Ich habe meine Gesellschaft sehr genossen und es stand in nichts den Momenten nach, die ich mit anderen Menschen verbracht habe. Es hatte einfach eine andere Qualität. Ich bin auch mit mir allein nicht einsam gewesen. Ganz im Gegenteil.

Aus Sichtweise von Lorena, sieht man einen Kaffeetisch an dem sie allein sitzt, mit Buch und Schreibzeug.

Diese Art der Momente gab es häufig im Jahr 2023 und jeden einzelnen davon habe ich genossen: mit mir in ein Café oder zum Essen gehen, bspw.

So entstand hier und da die Idee oder der Beginn eines Blogartikels. Bspw. hier in Stuttgart mein Blogartikel rund um unser aktuelles Konzept von Arbeit.

Neue Verbindungen

Mein Jahr startete mit dem Ausklang meiner Reha. Hier habe ich zwei wirklich wundervolle Freundschaften geschlossen. Zum einen meine Tischnachbarin im Speisesaal aus dem Waldviertel und zum anderen eine Tisch-Tischnachbarin aus Wien. Die Verbindung zu den beiden war vor Ort so leichtgängig und selbstverständlich, wir haben wirklich viele feine, aber auch schwere Momente miteinander geteilt. Das heißt nicht unbedingt, dass diese Verbundenheit auch über die Reha-Zeit hinaus bestehen bleibt. Aber bei den beiden war es erfreulicherweise der Fall. Leider ist mir die eine räumlich abhandengekommen, sie ist mittlerweile nämlich nach Italien ausgewandert. Aber wir sind in Kontakt und nun besteht endlich einmal ein Grund nach Italien zu fahren. Ja, richtig, ich war tatsächlich noch nie dort, ich biege immer vorher nach Istrien ab in Richtung meines Kraftorts.

Auch auf Korfu durfte ich tolle neue Bekanntschaften machen und neue wunderbare Freundschaften schließen. Mehr noch, ich war dort nämlich mehr als jemals zuvor mit der Natur, den Momenten und mit mir verbunden. Besonders schön finde ich an fremden Orten auch immer die Im-Moment-Bekanntschaften. Ohne Kontaktdaten auszutauschen. Also solche Begegnungen, die nur in diesem einen Moment und an dem Ort verbleiben. Ich bin unter anderem gerne zum Mittagessen in ein familiengeführtes Restaurant gegangen und habe dort wunderbare Gespräche mit den Besitzer*innen geführt. Außerdem war ich zufällig meistens zeitgleich mit einem Ehepaar aus Deutschland vor Ort, die seit ihrer Pensionierung viel reisen und habe mit ihnen ebenfalls tolle Unterhaltungen erlebt. Von solchen Im-Moment-Bekanntschaften gab es in diesem Jahr noch viele weitere, insbesondere weil der Raum dafür da war, weil ich ihn mir bewusst geschaffen habe.

In dem kleinen Restaurant habe ich meistens meine Hauptmahlzeit eingenommen und zwar mit diesem wunderbaren Blick. Ich war zwar die einzige die allein Essen ging, aber was soll`s? Ich hab es sehr genossen.

Back to the roots

Ich lebe in Wien und meine Familie lebt in Norddeutschland. Dementsprechend sehe ich diese eher selten, da doch 1000 km zwischen uns liegen. Ich versuche zumindest zweimal im Jahr nach Norddeutschland zu kommen und meine Eltern besuchen mich auch, wenn möglich, in Wien. Durch die Corona-Pandemie und meinen Reha-Aufenthalt haben wir uns leider in den letzten Jahren vergleichsweise selten gesehen. Insbesondere mit meiner Tante und meinem Onkel, die zur Risikogruppe gehören, habe ich lange Zeit nur telefonisch und über Nachrichten Kontakt halten können. Nun konnte ich sie das erste Mal seit langer Zeit endlich wiedersehen, als ich zu Weihnachten zu meinen Eltern in den Norden fuhr. Zwar ohne Umarmung (und das fiel mir tatsächlich unglaublich schwer!), aber wir konnten alle gemeinsam einen wunderbaren Vormittags-Frühstückstag verbringen.

Darf ich vorstellen, Mama und Papa <3

Außerdem habe ich mich dieses Jahr auch endlich einmal wieder mit meinem Großcousin Kai getroffen. Wir haben uns das letzte Mal vor etwa 17 Jahren gesehen. Ich muss gestehen, bei mir gilt – unbeabsichtigt – häufig „aus den Augen, aus dem Sinn“ ohne, dass es böse gemeint ist. In meinem Alltag und Leben ist immer so viel los, dass mir manchmal die regelmäßige Verbindung zu Menschen, die gerade kein direkter Teil davon sind, herunterfällt. Und wenn von der anderen Seite das Kontakthalten auch nicht so leicht geht, dann ist eben auch mal Funkstille. Jedenfalls haben wir uns endlich wiedergesehen und haben einen wirklich schönen Kaffeehaus-Nachmittag in Bremen verbracht.

Das Wiedersehen mit Herzensmenschen

Das Wiedersehen mit Menschen, die ich bereits seit vielen Jahren nicht mehr wiedergesehen hatte, prägte meinen Jahresabschluss. Grundsätzlich bin und war ich schon immer mit vielen Menschen auf der ganzen Welt verbunden. Manche für eine Zeitspanne und viele, wo die Verbindung einfach so stark ist, dass jedes Wiedersehen wunderbar ist, ganz gleich wie lange mensch bereits nichts mehr voneinander gehört hat. Ich habe meinen Freund Peter wiedergetroffen, der in Kanada lebt und den ich schon seit 7 Jahren nicht mehr gesehen habe. Ganz spontan während seines Heimaturlaubs in Budapest. Außerdem, nach etwa genauso langer Zeit habe ich auch meinen ehemaligen Brieffreund Sören spontan in Bremen getroffen, der mit Freunden einen Wochenendtrip dahin machte, an dem Wochenende, als ich auch in Bremen ankam. Und bei beiden war es so, als wenn wir uns erst gestern das letzte Mal gesehen hätten. Wunderbar, wenn Verbindungen über so große Zeit- und Ortsspannen hinweg bestehen bleiben.

Ein Tag mit Peter in Wien: Vollpension, Weihnachtsmarkt am Karlsplatz, Irish Pub und Tanzen zu Livemusik in der U-Bahn Stephansplatz.

Sören und ich haben einen kurzen Abstecher in einen Irish Pub im Bremer Schnoor gemacht, um uns aufzuwärmen, danach ging es ab in den Schüttinger zu seinen 10 Freunden, mit denen er unterwegs war und es hieß: Tanzen!

Am ersten Weihnachtstag habe ich eine Freundin nach 20 Jahren wiedergesehen, die ich bereits kenne, seit ich 4 bin. Sie war der Grund, warum ich damals meine Stützräder am Fahrrad ablegte (weil sie statt festzuhalten einfach losließ und zack, war ich ohne die Dinger unterwegs. Was der Kopf nicht weiß,…). Wir haben einen Großteil unserer Kindheit und Jugend gemeinsam verbracht, und zwar an meinem Kraftort an der Nordsee (der Campingplatz). Unter anderem haben wir gemeinsam Windsurfen gelernt. Viele kennen Anika unter ihrem Künstlerinnennamen „Bebetta„. Ich habe sie bei der Heimlich in Bremen das erste Mal live auflegen sehen und die ganze Nacht lang einfach durchgetanzt, und zwar meistens mit einem ziemlich fetten Grinsen im Gesicht. Super war, dass diese Veranstaltung im Tower in Bremen stattfand, das war noch ein Wiedersehen, denn dies war meine Stammdisco in meiner Jugendzeit. Wenn Dich interessiert, welche Musik Bebetta macht und was genau die Heimlich ist, dann hör doch mal in Bremen Next Push vom 30.12. rein. Da gibt es neben 2 Std. Musik mit Bebetta auch ab Minute 8 mehr Informationen zu der Veranstaltungsreihe und ich werde sogar bei Minute 9:50 gegrüßt, hihi. Übrigens kommt bald ihr erster Single Release raus vom neuen Album „Don’t worry“ und zwar: „Don’t be sad“, am 16.2.2024 ist es soweit.

Was wir gesagt haben als wir uns wiedersahen: Du hast Dich garnicht verändert 😀 So schön. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.

Und schließlich habe ich spontan entschlossen, Silvester bei meiner allerliebsten Kira in der Eiffel zu verbringen. Wir haben uns vor vielen Jahren beim Samba kennengelernt, und zwar beim größten Samba-Festival Europas in Coburg. Dort waren wir damals beide mit unseren Sambagruppen und sind aufgetreten. Seitdem sind wir einander so verbunden, als würden wir uns schon immer kennen. Bis zur Pandemie haben wir uns jährlich bei Samba-Events und auch mal zwischendurch wiedergesehen. Seit der Pandemie gab es diese Events nicht mehr, bzw. waren wir nicht mehr so viel mit Samba unterwegs und haben uns dadurch einige Jahre nicht mehr gesehen. Es wurde nun also höchste Zeit, das zu ändern. Hier bei ihr in der Eiffel sitze ich auch gerade im gemütlichen Wohnzimmer und schreibe an diesem Jahresrückblick. Und was soll ich sagen: Es tut einfach so gut, wieder Zeit miteinander zu verbringen. Es fällt so leicht, ist so entspannt und wir lachen so viel.

Meine allerliebste Kira. Hach.

Ich habe mich hier bei ihr übrigens auch erstmalig mit der Virtual Reality verbunden via Metaquest 3, dabei habe ich mit Gaming eigentlich wirklich gar nichts am Hut und kann damit meist relativ wenig anfangen. Es war aber sehr witzig die folgenden Spiele auszuprobieren: First EncounterBeat Saber, Acron Attack of the Squirrels und mit der ISS durch den Weltraum. Letzteres hat mir besonders Spaß gemacht. Schwerelos innerhalb und außerhalb der Raumstation bin ich herumgedüst. Betonung liegt auf gedüst, ich habe mich extrem schnell bewegt und es war so lustig! Special hint: Wenn Du das ISS Ding spielst, und außerhalb des Raumschiffs bist, dann kannst Du mit einer Hand das ganze Schiff schütteln. Sehr lustig 😉  Wie mein Tun während des Spielens für die anderen im Raum aussah, seht ihr im folgenden Video. Wir hatten jedenfalls viel Spaß, hehe. Schön war, dass ich hier auch weitere wundervolle Menschen kennenlernen durfte, die ich hoffentlich auch bald wiedersehen werde. Unter anderem den Gesundheitscoach Louis Peekhaus, der mir super Übungen für meine Knie und mein „Ich will endlich wieder den Fersensitz richtig bequem sitzen können“ mitgegeben hat.

TCS Treffen Stuttgart

Natürlich war ich in diesem Jahr auch wieder beim Live Treffen der The Content Society in Stuttgart dabei. Es ist einfach immer ein so tolles Event! Viele wirklich geniale Frauen auf einem Haufen, die alle einander unterstützen und miteinander im Blog-Universum unterwegs sind. Ich freue mich jedes Jahr auf dieses Event, dennw ir lachen viel, kreieren viele Ideen und freuen uns einfach gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Außerdem nutze ich die Gelegenheit immer um Freunde zu besuchen, die dort leben und komem daher meist etwas früher oder bleibe länger, damit ich auch mit ihnen noch ein wenig Quality Time verbringen kann. Liebste Grüße an euch 😉

Es geht witzig, wild und wunderbar zu bei den TCS-Treffen 🙂

Ein Jahr voller Musik, nur anders als bisher

Wer mich kennt, weiß, dass Musik für mich immer eine wichtige und große Rolle in meinem Leben gespielt hat und spielt. Ich habe als Kind viel gesungen in Chören, habe Blockflöte gespielt und dann 13 Jahre Querflöte gelernt. Habe mal ein wenig Gitarre gespielt, gesungen, getanzt. Und in den letzten 13 Jahren lag mein Fokus dann auf Samba Batucada. Trommeln war mein zentrales musikalisches Element im Leben. Vor 1,5 Jahren kam dann auch noch das Singen wieder dazu.

Noch eine Ära die vorerst endet

Ende 2022 im Zuge meiner Reha habe ich beschlossen, dass ich in 2023 etwas pausieren werde, das in den vergangenen 13 Jahren meine musikalische Welt ausgemacht hat: Samba Batucada. 13 Jahre lang habe ich bei der Escola de Samba Baturim brasilianische Percussion gespielt, hatte viele Auftritte in ganz Europa und habe diese ganz eigene Welt und ihre Mitglieder geliebt. Und nach 13 Jahren wusste ich: Ich brauche eine Pause. Eine Pause von den wöchentlichen Proben, den vielen Auftritten an Wochenenden, dem Reisen gemeinsam mit vielen Menschen und eine Pause von einem Kalender, der in jedem Jahr viele Verpflichtungen mit sich bringt. Bei einer größeren Gruppe, die Auftritte hat, gebucht wird, braucht es eben immer einen Kern, der da ist. Damit die Auftritte in guter Qualität gespielt werden können, damit Anfänger*innen etwas lernen können, damit es funktioniert. 13 Jahre habe ich so viel Zeit und Energie hineingesteckt, jetzt war Zeit für Abstand. Und auch wenn mir einige Menschen fehlen und auch das Trommeln, so habe ich derzeit keine Sehnsucht zurück in dieses Radel zu gehen. Mal sehen wie es sich im neuen Jahr entwickelt. So ganz ohne Samba geht es nicht. Auch dieses Jahr habe ich „geschummelt“ und war auf dem Libori Fest in Paderborn um gemeinsam mit den Querschlägern und Freund*innen aus ganz Europa zu spielen. So punktuell denke ich, wird es zukünftig eher was. Mal sehen.

Auf einem Samba-Event war ich in 2023: Libori Fest mit den Querschlägern in Paderborn. Das hieß das Wiedersehen von wirklich vielen Freund*innen, viel Musik, Spaß, Tanzen und einfach wundervolle Momente. Hier auf den Bildern sehr ihr ein paar Eindrücke. Sogar mich von oben während eines Auftritts. Und die hübsche Dame in Pink ist natürlich Marquinhos Markus Nichelmann.

Festivals, Shows und Konzerte

In diesem Jahr war ich endlich mal wieder vermehrt bei Veranstaltungen abseits des Sambas, ganz bunt durchmischt vom Musikstil her, eigentlich war alles dabei. Einiges davon natürlich auch allein, aber hier und da mit Freund*innen oder vielen Menschen zusammen. Bzw. finde ich ja immer: Allein ist man nie, irgendwen lerne ich immer kennen.

  • Der Konzerte-Flow startete bei mir wohl mit dem Vienna Blues Spring im März. Nicht weit von mir entfernt in Wien (fußläufig etwa 15 min.) ist das Reigen Live, ein Blues-Club. Richtig gemütlich mit Tischen und allem drum und dran. Und die veranstalten im Frühjahr immer den Vienna Blues Spring. Das habe ich zufällig entdeckt und war dann direkt, mal allein, mal mit einer Freundin, ein paar Mal dort. Und bin schwer begeistert. Ist nur zu empfehlen.
  • Mit meiner lieben Freundin Nici habe ich mir im April die Cirque du Soleil Show Luzia angesehen.
    Wow, was für eine Show! Wir zwei saßen hier wie kleine Kinder mit großen Augen, haben mit gefiebert und gelacht, uns gewundert und waren bezaubert. 
  • Verschiedene Shows und Konzerte gab es auch wieder beim Tag der Achtsamkeit. Unter anderem ein Wienerlied Konzert mit den wunderbaren Saitenspringern. Ebenfalls eine Empfehlung, die sind regelmäßig im Heurigen zu sehen.
  • Im Juli fand wie jedes Jahr das In Flammen Festival, in der Nähe von Leipzig, statt. Ein ganz kleines und wirklich schönes Metal-Festival, liebevoll Hellish Gartenparty genannt. Ich war jetzt zum zweiten Mal mit meinem Kumpel Maluco dort und es ist jedes Mal wieder spitze. Um die 1500 Metalfans, eine schattige Hauptbühne zu der mensch mit Getränk und Stuhl vom Zelt nur ein paar Minuten geht, super liebe Leute und am letzten Tag gibt es nach einem Frühshoppen mit live Grindcore eine 100m Kaffeetafel aus Bierbankgarnituren und alle trinken direkt bei der Bühne Kaffee und essen Kuchen, den die Menschen aus der Umgebung gebacken haben.
  • Das Reindorfgassenfest ist ein Straßenfest, im 15. Bezirk in Wien. In der Gasse habe ich mal gewohnt und gehe ab und an noch zu dem Fest. So wie in diesem Jahr. Hab es so genossen Anfang September nach meiner Sommerpause bei bestem Wetter Livemusik zu genießen. unter anderem haben die Gewürztraminer richtig Stimmung gemacht. Im Nachhinein fiel mir dann auch ein, woher ich sie kannte, die sind nämlich im gleichen Probenraum „zuhause“ wie die Sambaschule bei der ich 13 Jahre gespielt habe.
  • Zum Lovely Days Festival bin ich relativ spontan allein hingefahren, Eisenstadt liegt nicht weit entfernt von Wien. Hier habe ich das erste Mal Joss Stone live gesehen, richtig Stimmung gemacht haben auch die Manfred Mann’s Earth Band, und die Original Wailers, die Band von Bob Marley mit noch originalem Gitarristen. Außerdem auch Jethro Tull und Birth Control. Das Besondere daran: Es gibt eine Picknickdecken Fläche und ist sehr familiär, außerdem vor der wunderbaren Kulisse des Schloss Esterhazy.
  • Ende Juli bin ich als Auftakt zu meinem jährlichen Sommerpausen-Heimaturlaub auf’s Libori-Fest nach Paderborn gefahren. Jedes Jahr laden die Querschläger zum letzten Libori-Wochenende befreundete Trommler*innen ein, gemeinsam zu spielen, aufzutreten (wer genau hinsieht erkennt mich evtl. sogar in dem Video. Ich stehe mittig, große Trommel und habe sehr viel Spaß) und ein schönes Wochenende zusammen zu verbringen. Geschlafen wird gemeinsam in einer Turnhalle (oder privat, wer wen kennt ). Hier habe ich viele Leute wiedergesehen, die ich das letzte Mal vor der Pandemie gesehen habe und es war so schön alle wieder in den Arm nehmen zu können, es war einfach ein wahrer Begegnungs- und Verbundenheitsrausch.
  • Gravelroad war noch so ein Spontan-Konzertbesuch. am Nachmittag bekam ich Lust auf Live-Musik, hab ne Karte reserviert und bin allein hin gedüst. Es war dann tatsächlich ein sehr besonderes Konzert, nicht nur weil sie wirklich richtig guten Bluesrock machen, sondern auch, weil wir nur wenige Zuschauer waren. Damit war es fast wie ein Privatkonzert und sie haben eine echt geile Show abgeliefert.
  • Abschließend gab es in diesem Jahr noch ein Weihnachtskonzert, mein erstes überhaupt. Und zwar von Oberhammer Overdrive. Ich muss sagen, obwohl ich kein so riesiger Weihnachtslied-Fan bin, zu deren Konzert gehe ich gern wieder. Ich kenn zwei Bandmitglieder über meine Gesangslehrerin und die internen Abende. Und ihr Konzert, das hat richtig Spaß gemacht. Seit dem Konzert wohnt eine Quietsche-Ente bei mir, die gern ein Pinguin wär und mir beim Konzert zugeflogen ist.

Ein paar Eindrücke von den Events auf denen ich heuer unterwegs war.

Ein bisschen Glamour, bitte!

Und natürlich, wenn ich schon in Wien lebe, darf auch ein wenig Glamour nicht fehlen. In diesem Jahr hieß das: Cirque du Soleil, Garnisonsball im Schloss Weitra, Zauberflöte in der Wiener Oper. Außerdem haben Mama und ich uns zu Weihnachten auch etwas Wien ins Wohnzimmer geholt. Wir haben nämlich das Weihnachtskonzert 2022 im Wiener Konzerthaus mit den Sängerknaben und allem Drum und Dran im Fernsehen angesehen.

Ja, auch ich kann elegant wenn ich will 😉

Gesangsunterricht

Irgendwie war in diesem Jahr weniger Gesang drin, als eigentlich geplant. Ich habe ja bereits Mitte 2022 begonnen, meine Stimme als Instrument auszubilden. Zum einen, weil sie eines meiner wichtigsten Werkzeuge ist für meinen Beruf, zum anderen, weil ich schon immer mal als Sängerin auf der Bühne stehen wollte und weil ich neugierig war, was da alles so möglich ist. Dafür habe ich regelmäßig Stimmtraining bei der wunderbaren Svenja gemacht, nur in diesem Jahr irgendwie weniger. Mal war ich krank (das war ich in diesem Jahr wirklich recht häufig) und immer mal wieder war min Terminkalender so voll, dass ich nur noch wenig Energie für irgendetwas anderes aufgebracht habe. Außerdem war ich mehr als die Jahre zuvor unterwegs. Also, viele Gründe, warum ich mich dieser tollen Sache nicht mehr so intensiv gewidmet habe, wie ich vorhatte.

Nichtsdestotrotz habe ich in diesem Jahr einen für mich riesigen Entwicklungsschritt gemacht: Ich habe Videos geposted, in denen ich gesungen habe. Puh. Ganz schön aufregend. Ich meine, es war ja nicht perfekt und fehlerfrei. Aber ich habe mich dennoch getraut es mit der ganzen Welt zu teilen. Nagut. Gesehen haben es wahrscheinlich ohnedies nur jene Menschen, die in meinem direkten virtuellen Dunstkreis sind. Ich habe sie „imperfect covers“ getauft und unter dem Hashtag #ProgressBeforePerfection veröffentlicht. Dazu habe ich folgenden Text geposted:

Ich wollte schon immer auf der Bühne stehen und Menschen in ein Gefühl und eine Geschichte mitnehmen. Seit vielen Jahren mache ich es sprechend, als Moderatorin, Trainerin und Beraterin. Aber auf der Bühne singend, das ist mein eigentlicher Kindheitstraum. Seit etwas etwa 1,5 Jahren trainiere ich meine Stimme, um mir diesen Traum zu erfüllen. Es ist eine Reise und ein Lernprozess. Die eigene Stimme kennenzulernen, ihren Raum zu erforschen und sich damit zu verbinden ist etwas ganz Besonderes und Persönliches. Das Veröffentlichen dieser ganz persönlichen Sache fällt mir nicht leicht. Das Video, das bei einem Gesangsabend entstand, ist für mich einfach ein Schritt hin zur Erfüllung einer meiner Träume. Es ist nicht perfekt, sondern der Prozess hin zu. Der Text ist mal falsch, es gibt technische Probleme, einige Töne sind schief oder die Stimme zittert vor Aufregung. Nehmt es als das, was es ist, ich tue es für mich. Vielleicht ist es ja auch für euch eine Ermutigung, sich selbst etwas zuzutrauen. Ich finde, dass wir viel zu selten den Weg hin zu etwas zeigen und viel zu oft nur den Moment der Perfektion am Ende des Weges. Also teile ich hier mit euch einen Teil meines Weges und hoffe, dass noch viele weitere Menschen sich anschließen und zeigen, dass wir Menschen sind und der Weg mindestens genauso toll, wenn nicht sogar viel aufregender und bewegender, ist wie das „Produkt“ am (vermeintlichen) Ende.“

Die eine Aufnahme ist im Rahmen eines internen Gesangsabends entstanden. Mit Hintergrundmusik habe ich von Alicia Keys „Superwoman“ gesungen. Ein Lied, dass mich sowohl im Gefühl als auch in seiner Geschichte und seiner Melodie sehr bewegt hat. Und zwar nochmal ganz anders, als ich beim Erarbeiten des Songs begonnen habe, es für mich so zu interpretieren, wie ich es fühle.

Auch den Song „Queen“ von Jessie Jay habe ich aufgenommen, gesungen während einer Autofahrt als work in progress (Das Auto ist übrigens einer der Orte, an dem ich am Liebsten Gesangsübungen mache und Lieder einstudiere – sofern ich den Text schon kann, versteht sich). Auch diesen Song mit der Musik einer ihrer Akustikversionen. Ebenfalls ein Lied, dass mich unglaublich berührt. Mal abgesehen davon, dass ich Jessie J generell als Sängerin unglaublich finde.

Beide Musikstücke sind für sich genommen nicht die einfachsten. Manchmal haben mich Menschen gefragt, warum ich diese SOngs nicht transponiere auf meine „Wohlfühl-Tonhöhe“ oder auch warum ich mir generell nicht erstmal leichtere Songs aussuche. Was soll ich sagen? Ich singe für mich und will meien Stimme trainieren. Wie bei allen anderen Trainingsarten auch, wähle ich die Musikstücke nicht danach aus, wie leicht es mir fällt sie mit meinem bestehenden Trainingsgrad perfekt zu singen. Sondern ich wähle sie so aus, dass sie eine Herausforderung sind. Und meine größten Trainingsfelder sind nunmal das Verbinden aller meiner Register und ich möchte meine Stimme in allen Höhen kennenlernen und mit ihr arbeiten können. Das geht nur, wenn ich mich traue etwas zu singen, das nicht leicht ist.

Wenn du Lust hast, dann schließe dich doch an und teile auch einmal einen deiner aktuellen Entwicklungsprozesse öffentlich mit dem Hashtag #ProgressBeforePerfection. Lasst uns gemeinsam das Lernen, Üben, nicht perfekt sein wieder salonfähig machen 😉 

Hängemattenliebe und Meer Happy-Places

Entsprechend meinem Jahresmotto war es für mich wichtig, so viel Zeit wie möglich an meinen Kraftorten zu verbringen. Die meisten davon sind ortsgebunden. Und wo sollten sie in meinem Fall wohl liegen? Natürlich am Meer. Zwei meiner Kraftorte sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil meines Jahres geworden.

Ein Kraftort liegt an der Nordsee. Dort habe ich auf einem Campingplatz im Wald mein halbes Leben als Kind und Jugendliche verbracht. Direkt in einem Naturschutzgebiet an der Küste. Sobald ich dort bin, merke ich, dass ich neue Kraft und Energie tanke. Einfach dort sein, in der Natur, am Meer, durchs Watt laufen, im Wald spazieren gehen, am Strand sitzen und auf den Horizont schauen. Das ist das, was meine Seele braucht. Nachdem ich nach der Schule lange Zeit nicht mehr dort gewesen bin, habe ich vor einigen Jahren beschlossen, wieder mehr Zeit an diesem Ort zu verbringen. Also bin ich jedes Jahr 3-4 Wochen in meiner Sommerpause da und genieße einfach das im Moment und in der Natur sein.

Camping geht auch bei Schlechtwetter finden wir Norddeutschen.

Mein anderer Kraftort liegt in Kroatien an der Adria bei meiner Freundin Susi. Ich nenne es immer „das kleine Paradies“. Auch hier gilt dasselbe: sobald ich dort bin fließt die Kraft in mich zurück. Ohne, dass ich etwas tun muss. Ein Ruhepol, an dem ich auftanke. Ein wunderbares Miteinander in diesem kleinen „Rudel“, bestehend aus 2 tollsten Hunden der Welt, Susi und phasenweise eben auch mir. Aufwachen mit der Sonne im Gesicht, Kaffee in der Sonne auf der Wiese trinken, tolle Gespräche, ans Meer mit Hängematte, Schnorcheln, gutes Essen, Lesen, schlafen, wenn Millionen von Sternen am Himmel stehen. Einfach rundum entspanntes Sein.

Ist das nicht einfach traumhaft schön? Kraft tanken in Kroatien mit den beiden Rackern am Meer.

Hängemattenliebe. Pur.

Es gibt auch einen mobilen Happy-Place: meine Hängematte! Vor ein paar Jahren habe ich mir eine Wanderhängematte zugelegt, die sich super easy als Mini-Paket in jeder Tasche verstauen lässt. Bisher ist sie meistens im Urlaub im Einsatz gewesen, in diesem Jahr war sie meine Dauerbegleiterin. Meine Hängematte wurde zu meinem Zwischendurch-Kraftort im Alltag. Auf dem Weg irgendwohin oder irgendwoher habe ich in Parks Halt gemacht und meine Hängematte ausgepackt, ein Nickerchen gemacht, gelesen, geschrieben, Musik gehört.

Der Park bei mir um die Ecke ist im Sommer perfekt zum „Abhängen“.

Dieser mobile Happy-Place hat mich in diesem Jahr auch an einen weiteren Platz am Meer begleitet: Korfu. Mein erstes Mal, Griechenland. Und garantiert nicht mein letztes Mal. Es ist wunderschön im Nordwesten der Insel und ich bin so unglaublich vielen Menschen begegnet. Dort habe ich natürlich das Schwimmen im Meer sehr genossen und beim Schnorcheln bin ich dann erstmals zur Mülltaucherin geworden. Unglaublich, wie viel Mist im Meer liegt. Ein ganz besonderes Erlebnis war meine „Sonne-Mond-Taufe“. Nein, das ist kein Ritual irgendeiner Gruppe, sondern etwas, was ich allein und nur für mich gemacht habe. Ich war abends allein am Strand, rechts über dem Meer ging die Sonne unter, links über dem Meer der Mond auf. Und während des gesamten Sonnenunterganges bin ich ohne Bekleidung einfach 2 Stunden im Meer geschwommen, getaucht, habe mich treiben lassen. Und als ich herauskam und der fast volle Mond über mir stand, habe ich mich wie neu geboren gefühlt. Das war der Zeitpunkt, an dem ich mich endgültig von der schweren Jahresanfangszeit verabschiedet hatte. Ich war einfach wieder bei mir angekommen.

Hier einige Eindrücke von Korfu. So viele wundervolle Momente.

Ich sage Dir, in einem früheren Leben war ich garantiert eine Wassernixe. Mein Leben lang habe ich mich im und am Wasser immer am wohlsten gefühlt. Da blühe ich auf. Aber dazu vielleicht einmal mehr in einem anderen Blogartikel. Kurzum: Im Jahr 2023 durfte ich ganz viele wundervolle Momente am Meer und in der Natur erleben, mit und ohne meine Hängematte. Zeit mit mir verbringen und zu mir zurückfinden. Und dafür bin ich sehr dankbar. In vier von 12 Monaten bin ich am Meer gewesen (ich persönlich finde ja, da geht noch mehr ;). Einmal Korfu, einmal Nordsee, 3 Mal Kroatien. Und wer jetzt denkt: ist die eigentlich nur im Urlaub? Nein. Das alles – bis auf die bewusste Auszeit an der Nordsee – waren tatsächlich Reisen, bei denen ich ebenso gearbeitet habe wie zu Hause. Nur eben an einem anderen Ort.

Ja, auch wenn ich woanders bin, dann arbeite ich oder blogge. Aber das finde ich dann sehr entspannt. Am Schreibtisch tendiere ich nämlich dazu so sehr in den Flow zu kommen, dass ich sehr oft viel zu lang vor dem Computer sitze. Die Gefahr besteht bei mir nicht wenn ich nah an der Natur dran bin.

Und das heir war mein Arbeitsplatz auf Korfu. Einer davon.

Meine liebsten Blogartikel des Jahres

Mensch sollte ja meinen, dass die Auswahl der Top 3 Blogartikel easy ist. Insbesondere dann, wenn in diesem Jahr gar nicht so viele bisher das Licht des Blogs erblickt haben. Aber was soll ich sagen? Die Entscheidung fällt mir nicht leicht. Denn ich schreibe immer über Themen, die mir wichtig sind. Und ich mag alle meine Blogartikel, sie sind alle auch ganz unterschiedlich.

  • 11-Schritte-Anleitung: Wie Sie die Veränderungsenergie aus der Corona-Krise schnellstmöglich verpuffen lassen. Das Thema ist ein sehr relevantes im Unternehmenskontext und wird wenig thematisiert. Ich freue mich, wenn Chancen und Potenziale genutzt werden und was ich beobachtet habe nach Corona war, dass neu erschlossene Potenziale oft wieder in der Versenkung verschwunden sind. Das ist so schade! Na ja und es ist mein erster Artikel á la „Anleitung zum Unglücklichsein“ 😉
  • Quo vadis, „Arbeit“ – Macht unser Arbeitskonzept überhaupt noch Sinn? In den vergangenen 13 Jahren habe ich Einblicke in viele unterschiedliche Unternehmen aus vielen Branchen bekommen, habe mit vielen Führungskräften und Mitarbeiter*innen zusammengearbeitet. Und insbesondere nach Corona wurde für mich eindeutig klar: Unser Arbeitskonzept ist überholt. Es funktioniert so nicht mehr. Es braucht etwas anderes. Und das ist meine Überzeugung und verfestigt sich immer weiter. In diesem Artikel habe ich kurz zusammengefasst, worauf ich meine Behauptung begründe.
  • Wort-Wahl: Die Wirkung Deiner Worte. Speziell in diesem Jahr bin ich sehr viel achtsamer in meiner Wort-Wahl geworden. Ich habe viel reflektiert und mich interessierte, welche Konzepte hinter verschiedenen Worten stecken, die wir im Alltag verwenden. Ganz schön erschreckend, was wir so ohne zu hinterfragen in unserer Sprache mit transportieren. Auch uns selbst gegenüber. Sprache hat Macht.
  • Das Glossar des Selbst  ist ein Artikel der in einer besonderen Form viele Begriffe und ihre Bedeutung aufgreift, die mit dem „Selbst“ verbunden sind. Wenn Du diesen Artikel durchliest, bekommt dein Gehirn gleich mal eine Ladung positiver Affirmationen mit auf den Weg 😉

Mein Jahr 2023 in Zahlen

  • Instagram-Follower: 878
  • Facebook-Follower: 1280
  • Veröffentlichte Beiträge: 73
  • Blogartikel: 5
  • Zurückgelegte Kilometer: 23.205 km
  • Ideen: 100.000.000.000.000.000.000 😉
  • Zopflänge: 60 cm

Was 2023 sonst noch los war

Erstmals habe ich aus einem Mini- Weißbierglas einen Bierlikör getrunken.

Auf Korfu war ich zwei Nächte in einem Hotelzimmer ohne Fenster. Zum Schlafen ging es gut.

Mülltauchen auf Korfu. Hier seht ihr die Schnorchel Ausbeute von 5 min.!

Tanzen im Seifenblasenschauer 😀

Erstmals war ich auf einer Caravan-Messe. Ich wollte herausfinden, welche Art von Camper für mich in Frage kommt. Und habe mich über die Preise erschrocken. ab 65.000€ aufwärts für kleine Kastenwagen. Und in Österreich nochmal um ein Vielfaches teurer als in Deutschland (dank NOVA). Das System hier von MAVIS ist echt cool.

Und dann habe ich mir einen selbstausgebauten Kastenwagen in der Steiermark angeschaut, gebraucht und einfach perfekt ausgestattet mit allem. Den versuche ich zu bekommen. Aber eben auch nicht billig.

Ich liebe es am Meer zu sein (erwähnte ich das schon? 😛 ). Hier war ich mit Susi und den Hunden an der Südspitze von Istrien. Es war recht stürmisch und ein genialer Wellengang. Hach wenn einen der Wind so richtig durchpustet, es gibt nichts schöneres.

Hast Du schonmal eine Maracujafrucht vom Baum gepflückt? Was für Farben! Wow!

Zu meinem Geburtstag gab es erstmals eine vegane Geburtstagstorte. So lecker! Von ausnahmsweise.

Unfreiwillig wurde ich dieses Jahr Taubenpatin von Taubenküken (nicht serh hübsch oder?) auf meinem Balkon. Verjagen ging nicht mehr. Also abwarten bis sie flügge sind. Und da war ich grad im Sommer weg, als ich wiederkam nochmal 2 Küken. Jetzt habe ich vor dem Balkon ein Netz. Denn die Tauben machen echt viel Dreck.

Als ich von Kroatien zurückgefahren bin, kam mir dieser Hund auf der Landstraße entgegen. Ich hab natürlich angehalten, bin an die Seite gefahren. Und der Hund kam direkt zu meinem Auto und wollte mitfahren. Das ging natürlich nicht. Ich hab ihn dann bekuschelt und bin mit ihm nachher auf die andere Seite gegangen, dort haben wir das Herrchen auf einem Wuad gefunden. Der Hund war entwischt, hatte aber einen GPS Tracker um. Am Liebsten hätte ich ihn mitgenommen.

Ich habe eine Kollegin und Freundin auf ihrer Jagdhütte im Waldviertel besucht. Sie haben viele Hektar Wald und es stand grad die Begehung für eine neue Forststraße an mit den Anbietern für die Umsetzung. Na klar hatte mich sofort die Neugier gepackt und ich war mit dabei. Ganz schön anstrengend. Wir sind 1,5 Stunden einen echt steilen Hang hinauf, ohne Weg (der sollte ja erst kommen). Aber die Aussicht hat sich gelohnt 🙂

Es war so unglaublich schön! Meine lieben Freunde Marcelo und Günther haben in diesem Jahr geheiratet. Ich habe ein wenig mitgeholfen bei der Deko für den Festsaal im Anschluss, habe viele Fotos gemacht für sie und auch mit der Trommel mitgespielt als sie aus dem Standesamt rauskamen. Es war einfach ein so schönes Fest!

Irgendwann mitten im Somemr stellte ich fest, dass mein Kühlschrank anfing zu „heizen“. Blöd. Was tun? Ab ins Interne, auf willhaben geschaut, einen gebrauchten in der Nähe gefunden und schwupps gekauft, nach Hause gebracht und so verhindert, dass alles im Gefrierfach auftaut. Und das Ganze allein. Ich war schon son bisschen stolz 🙂

Zu Beginn des Jahres bin ich erstmal Pferdeluft schnuppern gefahren. Eine Freundin und Kollegin hat einen Isländer auf einem Hof in der Nähe von Wien. Also hin da und spazieren gehen.

Ich bin in diesem Jahr zum allerersten Mal in meinem Leben mit einer Dampflok gefahren.

Und hier noch ein paar Eindrücke. Mein Jahr war bunt wild und eben eine Wilde Melodie von 1000 Momenten 🙂 Danke, dass Du durch das Lesen dieses Beitrages mit mir gemeinsam nochmal das Jahr hast Revue passieren lassen!

 

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2 Kommentare

  1. Sabine

    Hallo Lorena!
    Wow, das ist ja wirklich ein aufregendes Jahr gewesen, prall gefüllt mit Action!
    Ich mag deine Bilder und die Fotocollagen! Der fremde Hund hat’s mir angetan, so einen hätt ich gern!
    Super, dass du deinen Jarübli noch fertig gemacht hast!! Ich weiß nicht, warum ich mir immer so einen Stress mache und mir einrede, es gäbe eine „deadline“
    Coole Sache, prima Beitrag!
    Danke dafür und liebe Grüße aus dem Mausloch
    Sabine

    Antworten
    • Lorena Hoormann

      Liebe Sabine, danke Dir für Deinen Kommentar!
      Ich freue mich, dass Dir mein Rückblick gefällt 🙂
      Ja, ich kenne dieses Deadline-Gefühl, ich glaube, das bringen wi noch aus Schule etc. mit. Aber der Blog ist ja unseres und da entscheiden wir 😉
      Der fremde Hund ist unglaublich goldig, oder? Hätte ihn auch am liebsten eingepackt!
      Ich schicke liebste Grüße ins Maisloch!
      Lorena

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